Nach Skischaukel-Plan weiteres Projekt gekippt@(zwischenHeadlineTag)>
Sieben Jahre nach dem Ende des umstrittenen Skischaukel-Projekts am Riedberger Horn im Allgäu steht auch eines der Folgeprojekte vor dem Aus. Das bayerische Kabinett hat nun beschlossen, das Alpinium als staatliches Projekt nicht mehr weiterzuverfolgen. Es war als Modellvorhaben gestartet worden, nachdem 2018 das jahrelang kontrovers diskutierte Tourismusprojekt von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf Eis gelegt wurde.
Die Gemeinden Balderschwang und Obermaiselstein wollten einst im streng geschützten Gebiet am Riedberger Horn eine sogenannte Skischaukel bauen – einen Lift, der zwei Skigebiete verbindet. Umweltverbände liefen dagegen Sturm. Das Alpinium war als eines der Kompensationsprojekte für den Wegfall der Skischaukel geplant. Das Zentrum beschreibt sich selbst "als Leuchtturmprojekt und Impulsgeber für naturverträglichen Tourismus sowie für innovative Umweltbildungsangebote". Die Mitarbeiter kümmerten sich beispielsweise um Besucherlenkung und boten Touren für Urlauber und Einheimische an.
Mitarbeiter sollen weiterhin im Naturschutz arbeiten@(zwischenHeadlineTag)>
Doch zuletzt hatte es Auseinandersetzungen um einen geplanten Alpinium-Neubau gegeben, in Obermaiselstein wurde vor einigen Monaten der Bau bei einem Bürgerentscheid abgelehnt. Die Gemeinde Balderschwang werde daher als Ausgleich eine Förderung für Projekte und Maßnahmen in Höhe von mehr als vier Millionen Euro erhalten, berichtete eine Sprecherin des Umweltministeriums in München. Dabei gehe es beispielsweise um naturnahen oder nachhaltigen Tourismus, Klimaschutz oder um den Erhalt der traditionellen Kulturlandschaft.
Nach Angaben der Ministeriumssprecherin werden die Beschäftigten des Alpiniums der Regierung von Schwaben zugeordnet und in der Naturschutzverwaltung eingesetzt. "Die Fachkompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll zukünftig weiter genutzt werden."


2 Kommentare
Kommentar schreibenSehr gut erkannt @Norbert! Exakt dies ist der Fall. Da können wir uns auf weitere positive Ergebnisse freuen, die da aus den USA gerade angestoßen werden, wie z.B. Frieden. Alternativen gibt es ebenfalls hierzulande. Man muss nur Mut beweisen, die alten eingetretenen Pfade endlich mal zu verlassen. Immer der gleiche Einheitsbrei hat nichts mit Demokratie zu tun.
Diese Art Politik zerstört immer Natur und Mensch und ist meist total sinnfrei. Da muss man weg siehe USA, dort werden Natur und Mensch wieder geachtet und geschützt, seit der neue Präsident im Amt ist.