Ein Vater und sein Sohn haben am Sonntagmittag (11. Januar 2026) am Hohen Ifen im Kleinwalsertal eine Lawine ausgelöst. Die beiden Wintersportler blieben unverletzt, dennoch löste der Vorfall eine umfangreiche Suchaktion aus, da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Personen verschüttet worden waren.
Der 55-jährige Skifahrer und sein 13-jähriger Sohn verließen laut Landespolizeidirektion Vorarlberg die präparierte Skipiste und fuhren im Bereich des sogenannten "Ifen-Kellerlochs" in ungesichertes Gelände ab. Dabei löste sich ein Schneebrett mit einer Länge von rund 200 Metern und einer Breite von etwa 70 Metern.
Zeugen alarmierten daraufhin die Einsatzkräfte. Drei Hubschrauber brachten Bergretter in das rund 1900 Meter hoch gelegene Einsatzgebiet. Zunächst kamen zwei Lawinenhunde der Vorarlberger Lawinenhundestaffel zum Einsatz, anschließend durchkämmten Sondiermannschaften das Lawinenfeld. Da weder Hinweise auf Verschüttete gefunden wurden noch Vermisstenmeldungen eingingen, konnte der Einsatz nach knapp zwei Stunden beendet werden.
Noch immer hohe Lawinengefahr@(zwischenHeadlineTag)>
Zum Zeitpunkt des Lawinenabgangs galt im Bereich des Hohen Ifen Lawinenwarnstufe 4. Hauptprobleme waren Trieb- und Neuschnee, ersterer kann sich vor allem an steilen Hängen bereits bei geringer Zusatzbelastung lösen. In den östlichen Allgäuer Alpen sowie in angrenzenden Teilen der Lechtaler Alpen gilt oberhalb der Waldgrenze mittlerweile Gefahrenstufe 3.
Was ihr abseits der Piste beachten müsst und welche Ausrüstung ihr benötigt, haben wir hier für euch zusammengefasst:


2 Kommentare
Kommentar schreibenBei sowas habe ich kein Verständnis. Gefahrenstufe 4 und trotzdem fährt man in diesem Gelände. Lese täglich etwas von einer Lawine, die durch solchen Leuten ausgelöst werden.
Wer trotz lawinenwarnstufe 4 abseits fährt und eine Rettungskette, auch vergebens, in Gang setzt sollte für die versuchten Kosten in Regress genommen werden.