Hubschraubereinsatz am höchsten Berg Österreichs

Großglockner: Verletzter Skibergsteiger aus Südflanke gerettet

Alpinunfall am Großglockner: Am 25. März 2026 stürzte ein 63-jähriger Skibergsteiger bei der Abfahrt durch die Südflanke und verletzte sich am Bein. Aufgrund der steilen Passage wurde er per Tau von einem Notarzthubschrauber geborgen.

Der Großglockner (3798 m) ist ein klassisches Ziel für Skihochtouren: Neben der Standardabfahrt über das Ködnitzkees führen auch steilere Varianten wie die Südflanke durch anspruchsvolles, hochalpines Gelände.
© IMAGO / Cavan Images

Sturz in Flanke: Skibergsteiger verletzt sich am Bein

Die Gruppe startete von der Stüdlhütte (2800 m) zu einer geführten Skitour auf den Großglockner. Neben dem 63-jährigen Deutschen waren zwei weitere Teilnehmer sowie zwei staatlich geprüfte Berg- und Skiführer unterwegs. Der Aufstieg führte über das Ködnitzkees, die Adlersruhe und das Eisleitl zum Gipfel.

Nach dem Gipfelerfolg entschied sich die Gruppe bei der Abfahrt für die Südflanke. Im oberen Bereich dieser rund 40 Grad steilen Passage kam der 63-Jährige laut Polizei Tirol bei einem Schwung zu Sturz. Er zog sich eine Beinverletzung zu und konnte die Abfahrt nicht fortsetzen.

Die Bergführer leisteten Erste Hilfe und setzten den Notruf ab. Aufgrund des steilen Geländes war eine Bergung am Boden nicht möglich. Der Notarzthubschrauber führte eine Taubergung durch und brachte den Verletzten ins Bezirkskrankenhaus Lienz.

Anspruchsvolle Skiabfahrten am Großglockner

Der Großglockner ist ein klassisches Ziel für Skihochtouren. Der Normalweg führt von der Stüdlhütte über das Ködnitzkees und die Adlersruhe zum Gipfel (3798 m). Die Abfahrt erfolgt meist entlang dieser Route und gilt als Standardvariante. Daneben existieren steilere Alternativen, etwa südseitige Flanken mit Neigungen um 40 Grad. Diese werden nur bei stabilen Verhältnissen befahren und erfordern sichere Skitechnik.

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Österreichs höchster Berg
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Text von Robert Scheitzeneder

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