Frage: Bin ich mit meinem LVS-Gerät noch sicher unterwegs? @(zwischenHeadlineTag)>
Frage von Max per E-Mail: "Es hat in dieser Saison vier Rückrufe von LVSGeräten gegeben und zwar von Mammut, von Pieps, Arva und Black Diamond. Ich mache mir ein bisschen Sorgen, ob ich mit meinem Gerät noch sicher unterwegs bin?"
Antwort: Hersteller rufen lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig zurück@(zwischenHeadlineTag)>
Antwort von Olaf: Eine berechtigte Frage, zu der ich dir auch eine klare Antwort geben kann. Die Hersteller sind hier immer sehr verantwortungsvoll unterwegs und rufen lieber einmal zu viel ein Gerät zurück als einmal zu wenig. Gutes Beispiel ist hier der Rückruf von Pieps. Da gab es einen Fall (!) in den USA, wo beim Einlegen von Batterien aufgefallen ist, dass es mit Batterien an der unteren Normgrenze Probleme geben kann. Daraufhin hat Pieps die komplette Baureihe zurückgerufen und überprüft diese. Das war ein freiwilliger Rückruf, das hätten sie aufgrund der Gegebenheiten nicht tun müssen.
Auch die anderen Hersteller sind hier ebenso verantwortungsvoll unterwegs. Dein Gerät führt beim Einschalten ja außerdem einen Selbsttest durch und gibt dir ggf. Fehlermeldungen. Und ich hoffe, ihr macht vor der Tour auch immer einen LVS-Check, bei dem ja auch auffallen sollte, wenn etwas mit deinem Gerät nicht passt. Regelmäßige Updates, sofern verfügbar, machen auch Sinn. Die gesammelten Rückrufe zeigen, wie sensibel und komplex das Thema LVS-Geräte ist. Das ist sicherlich auch der Grund, warum es nur so wenige Hersteller gibt, die überhaupt LVS-Geräte produzieren.
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Olaf Perwitzschky ist ALPIN-Testredakteur und staatlich geprüfter Bergführer. Berge sind seine Leidenschaft - und Eure Fragen sind ihm Herausforderung! Jeden Monat beantwortet er Eure Anliegen im ALPIN-Heft unter der allseits bekannten Rubrik "Olaf klärt das schon!".


