Sicher bewegen im Klettersteig: Die wichtigsten Techniken
Klettersteige machen Laune, können aber auch ganz schön mühsam werden. Gute Bewegungstechnik und geschickter Umgang mit der Ausrüstung sparen Kraft, erhöhen den Spaßfaktor und sind der Schlüssel zur sportlichen Weiterentwicklung.

- Sicher bewegen im Klettersteig: Die wichtigsten Techniken
- Wohin mit den Füßen? So steigt ihr richtig
- Kräfteschonend Umgreifen und Klettern: So wird's gemacht
- So passieren euch beim Umhängen keine Fehler
- In leichten Passagen am schnellsten ohne Sicherung? Weshalb das oft keine gute Idee ist
- Ganz wichtig: Sich selbst und das eigene Können (kritisch) reflektieren
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Für Hermann Buhl, den legendären Erstbesteiger des Nanga Parbat, war jede Tour Vorbereitung für die nächste, noch schwierigere Tour. Der Ansatz, dass jede Aktion eine Messung des aktuellen persönlichen Standes ist, und somit Basis für die Wahl eines geeigneten nächsten Ziels, ist grundsätzlich sinnvoll – vor allem auch bei der Auswahl von Klettersteigen. Denn ein Sturz am Drahtseil ins Klettersteigset ist ein "GAU", den es zu vermeiden gilt wegen der massiven Belastung für den Körper und der Verletzungsgefahr durch Anschlagen an Eisenteile oder Felsstrukturen.
Auch eine "Blockierung", also ein "sich nicht weiter trauen" unter einer zu schweren Stelle oder wegen Erschöpfung ist gefährlich und sollte unbedingt vermieden werden. Aber natürlich will man auch gerne in Sachen Schwierigkeit eins drauf legen oder eine anspruchsvolle Traumtour realisieren. Nur: Wie setzt man diesen Wunsch um, ohne sich in Gefahr (s.?o.) zu begeben?
Wohin mit den Füßen? So steigt ihr richtig@(zwischenHeadlineTag)>
Der erste und wichtigste Tipp dafür heißt: sich gut bewegen. Klettersteige mit ihren oft nachgiebigen Drahtseilen laden dazu ein, unnötig Kraft zu verpulvern durch nachlässiges Antreten und kraftraubende Klimmzüge. Schlaue schauen sich die Bewegung vom "richtigen" Klettern ab. Das Fundament dafür sind die Füße. Ihnen muss immer die Haupt-Aufmerksamkeit gelten. Trotz aller Eisen-Installationen bietet oft der Fels natürliche Tritte: Leisten, Kanten, Bänder oder auch Risse, in die man den (festen) Schuh verklemmen kann.

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