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zurück zu "Einstieg ins Skitourengehen: Die wichtigsten Fragen und Antworten"

Grundlegendes inklusive Pflegetipps

Skitouren-Ausrüstung: Das sind die Basics

Gut ausgerüstet auf Skitour zu gehen ist das A und O, um sicher und mit Spaß unterwegs zu sein. Unser Testredakteur Olaf Perwitzschky gibt dir Tipps, was du auf dem Berg am besten an Füßen und Händen trägst.
Ski
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Ski

Mit einem gutmütigen Ski ist man auf den meisten Skitouren gut beraten. Vor allem Skitouren-Einsteiger sollten beim Ski-Kauf eher "defensiv" unterwegs sein und nicht zu viel auf einmal wollen. Ein Tourenski muss für die individuellen Zwecke auch noch funktionieren, wenn man schon müde Beine hat. Eine Breite von ca. 90 mm unter der Bindung ist für den Einsatz im Gelände gut geeignet. Ein Rocker (Aufbiegung der Ski vorne) erleichtert Drehfreudigkeit und Aufschwimmen im Tiefschnee. Der Ski sollte zudem nicht zu schwer sein. Ganz leichte Ski sind aber besonders für Einsteiger nicht empfehlenswert, weil sie bei der Abfahrt und gerade bei schwierigen Bedingungen unruhig werden und zudem wenig eisgriffig sind. Die Skilänge ist vom Skimodell und den individuellen Faktoren abhängig. Empfehlungen reichen heute von Körpergröße (guter Fahrer, eher Tiefschnee) bis zu Körpergröße minus 10 cm (weniger sportlicher Fahrer, auch viel Piste).

+++ Fotogalerie: Skipflege - So geht's richtig +++

Pflege: Tourenski brauchen viel Pflege. Immer wieder wachsen (oder wachsen lassen), hin und wieder die Kanten schleifen und wenn nötig den Belag ausbessern, dann hat man länger was von seinen Ski und sie behalten auch länger „ihren Charakter“.

Bindung
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Bindung

In den letzten Jahren haben sich die sogenannten Pin-Bindungen immer mehr durchgesetzt. Waren sie früher nur leicht, sind sie heute auch sicher. Drei Pin-Bindungen auf dem Markt sind TÜV-geprüft. Aber die gute alte Rahmenbindung hat deswegen noch lange nicht ausgedient. Das Handling ist nach wie vor unübertroffen. Besonders Einsteiger und Genuss-Skitourengeher, denen es nicht "um Höhenmeter-Fressen" oder "Gewichtsfetischismus" geht, sind mit Rahmenbindungen gut beraten. Vorsichtig sollte man bei der Verwendung von echten Freeride-Bindungen (sehr schwer) oder Rennbindungen (sehr leicht, nicht sicher) sein. Auch die Unsitte, keine Skistopper mehr zu verwenden (aus Gewichtsgründen!) halte ich für unsinnig. Besonders bei Tourenneulingen droht dann garantiert der Skiverlust.

+++ Einen aktuellen Test zu Pin-Bindungen findet Ihr hier +++

Pflege: Tourenbindungen sind recht komplexe technische Produkte. Hin und wieder eine Sichtprüfung und das Ölen der beweglichen Teile bzw. der Achsen ist Pflicht. Sinnvoll ist auch eine Funktionsprüfung im Fachhandel am Anfang (oder Ende?) der Saison.

Skischuhe
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Skischuhe

Nicht zu hart, nicht zu weich. Für alle, die vom Alpinskilauf kommen, sind Schuhe sinnvoll, die etwas fester sind. Denn diejenigen sind eher harte Schuhe gewohnt. Aber ähnlich wie bei dem Gewicht der Ski geht es auch bei den Schuhen darum, die goldene Mitte zu erwischen. In zu weichen (dafür oft leichten) Schuhen fällt das Abfahren schwer: mäßiger Halt, wenig Komfort, kein progressiver Flex beim Fahren. Mit zu schweren, unbeweglichen Schuhen macht das Aufsteigen keinen Spaß. Gut sind Drei- oder Vierschnaller mit Gummisohle (keine Sohle von Pistenschuhen), die eine aufgebogene Sohle haben.

Pflege: Nach jeder Skitour die Innenschuhe aus den Außenschuhen und die Sohlen aus den Innenschuhen herausnehmen. Sonst fangen die Schuhe schnell an furchtbar zu stinken. Werden die Schalen gelagert, diese schließen. Die Schnallen vertragen an den Achsen gerne mal einen Tropfen Öl. Silikonspray an den Bereich zwischen Manschette und Schale erhält die Beweglichkeit der Schuhe und verhindert lästiges Quietschen.

Skistöcke
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Skistöcke

Dreiteilige Wanderstöcke auf Skitour? Nicht unbedingt! Die sind unstabil und selbst mit großen Tellern nicht für den Skitouren-Einsatz gemacht. Skitourenstöcke sind in den allermeisten Fällen zweiteilig und haben einen ausgeprägten Stockteller, damit der Stock auch im lockeren Tiefschnee Widerstand bietet. Die Längenverstellung braucht man zwar nicht ständig, wer aber schon mal ein sehr langes Tal rausschieben musste, weiß wie schön es ist, Stöcke verlängern zu können. Und auch bei sehr steilen Aufstiegen macht es durchaus Sinn, die Stöcke in der Länge zu verstellen, diesmal allerdings kürzer als normal.

Pflege: Stöcke brauchen wenig Pflege. Nach der Saison die Segmente auseinanderziehen und trocknen lassen. Immer wieder mal die Elemente komplett ineinanderschieben und wieder herausziehen. Wenn nötig ganz vorsichtig die Schraube an dem Klemmdübel ölen (nur das Gewinde).

Felle
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Felle

Da war die Entscheidung früher sehr einfach. Es gab kaum Auswahl. Heute sieht es anders aus. Neben der persönlichen Vorliebe, ob man Mohair-Felle, Synthetik-Felle oder gar Mischfelle verwendet, hat man auch noch die Qual der Wahl beim Kleber. Nach meiner Erfahrung haben sich die reinen Haftfelle (ohne Kleber) bisher nicht wirklich durchgesetzt. Ein Fell mit einem guten Kleber erfüllt alle Ansprüche. Es gibt inzwischen gut funktionierende Mischformen. Wichtig ist, dass das Fell gut auf den Ski passt! Der Bereich unter der Bindung (mindestens auf 1 m Länge) sollte so zugeschnitten sein, dass nur die Stahlkanten zu sehen sind.

Pflege: Das Fell regelmäßig mit Imprägnierspray einsprühen. Das beugt lästigem Stollen vor. Felle, wenn möglich, immer auf Folie aufziehen, um Verschmutzungen der Klebeseite vorzubeugen. Wenn das Fell nicht mehr gut klebt, Kleber erneuern (Transfer-Tape).

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