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Wandern: Ausrüstungs-Tipps für Hüttentouren
30 bis max. 40 Liter. Selbst mit etwas "unnötigem" Gepäck sollte der Rucksack nicht mehr als acht Kilo wiegen. Jedes Gramm mehr macht sich besonders bergauf bemerkbar. Aber: Bei dem Ausrüstungsgegenstand, mit dem man das Gepäck trägt, lässt sich oft am meisten Gewicht einsparen. Der Rucksack muss nicht viel mehr als ein Kilo wiegen.
Ein MUSS. Für Brillenträger: Wer eine optische Sonnenbrille mit fototropen Gläsern mit der Tönung 0 bis 3 oder 1 bis 3 hat, kann auf eine zweite Brille verzichten.
Softflaschen sind sehr leicht und gehen nicht kaputt. Wer eine Edelstahlflasche mit Filter nimmt, braucht nicht soviel Wasser mitzunehmen, weil man aus jedem Rinnsal am Weg auch (durch den Filter gereinigt) trinken kann.
Eine dünne Windstopper-Mütze reicht voll und ganz. Im Hochsommer tut es ggf. auch nur ein Buff.
Schweißband, Sonnenschutz und Mütze in einem.
Dünne, leichte Softshell-Handschuhe, am besten winddicht, sind vollkommen ausreichend.
Ein Teil für kühle Hüttenabende und zum Schlafen. Außerdem als Nothemd, wenn beide anderen nass sind.
Das Teil zum Immer-Anhaben oder zum Wechseln. Trocknet extrem schnell und kann auch leicht ausgewaschen werden.
Universal-Täschchen mit Zahnbürste, Zahnpasta, Flüssigseife, Sonnencreme, 1 kl. Rolle Tape, Ohrenstöpsel. Für Zahnpasta und Seife genügen in den meisten Fällen die kleinen Probepackungen. Wer Medikamente benötigt, sollte diese auch dabei haben.
Da man eh nicht täglich duscht (und es auch nicht sollte), reicht auch ein kleines Handtuch.
Wichtig – denn die Jacke kommt oft zum Einsatz. In größeren Höhen, bei der Rast, auf der Hütte. Aber die Jacke muss nicht schwer sein.
Ein Paar Socken zum Wechseln auf der Hütte müssen sein. Gut sind zwei unterschiedlich dicke Paare. So kann man ggf. bei Problemen mit den Schuhen noch etwas "jonglieren". Und so kann man auch ein Paar Socken nachmittags auf der Hütte waschen.
Für die heißen Etappen oder für den "Amerikan-Style" auf der Hütte über den Leggins.
Hüttenhose, Schlafhose und lange Unterhose für die Überhose in einem. Das spart auf einen Schlag viel Gewicht!
Eine lange und wasserdichte Hose dabei zu haben, macht auf jeden Fall Sinn. So ist man auch bei schlechtem Wetter trocken unterwegs.
Auch wenn Unterhosen nicht viel wiegen: Man braucht nicht für jeden Tag eine frische. Und bei drei Hosen kann man eine immer waschen.
Scheine wiegen weniger. Und auch die schwere Leder-Geldbörse muss nicht wirklich dabei sein. Eine kleine, stabile Zipp-Tüte reicht aus und hält alles trocken.
Kommt zwar aus der Mode, ist aber nach wie vor nützlich, hilfreich und informativ. GPS-Höhen stimmen fast nie und die Kumulation ist, wenn überhaupt, eine Näherung.
Das ist zwar spartanisch, aber für einen Tag reicht das. Und man kann inzwischen auf fast jeder Hütte Riegel nachkaufen.
Es gibt sehr kompakte Erste-Hilfe-Sets. Aber nicht alle sind auch sinnvoll ausgestattet. Am besten daheim nochmal prüfen und mit den wichtigen Sachen (neu) befüllen. Pflaster, sterile Wundauflagen.
Es gibt winzige Stirnlampen, die sogar zum Gehen voll und ganz ausreichen. Meist braucht man sie ohnehin nur in der Hütte.
Hilft bei Blasen oder beim Reparieren aller möglichen kleinen Dinge.
Als Messer und Alltagshilfe immer zu gebrauchen.




















