zurück zu "18. Juni 1881: Watzmann-Ostwand Erstbesteigung durch Johann Grill"
In Bildern Schritt für Schritt durch die Watzmann-Ostwand
Die Eiskapelle am Wandfuß wird von der Route nicht berührt – aber ein Blick lässt sich erhaschen.
Nach dem unteren grasigen Teil beginnt ab dem großen Geröllkessel die eigentliche Kletterei.
Am oberen Rand des Schuttfelds holt man zuerst ein Stück nach rechts aus …
…und bewegt sich dann wieder auf Bändern und Schrofen nach links, auf die markante Wasserfallwand zu.
Die Wasserfallwand ist die untere Schlüsselstelle; feines Klettern auf Leisten und Reibung.
Wer hier ohne Seil geht, muss wissen, was er tut. Wer lieber sichert, findet ein paar Bohrhaken.
Gleich nach der Wasserfallwand heißt es aufpassen: nicht links rauf, sondern weit genug nach rechts queren zu einer Rampe.
Hier wird die Kletterei wieder leichter und der Fels ist, wenn man den besten Weg findet, abgeklettert und bietet vergnügliche Kraxelei.
Zwischendurch gibt‘s auch leichtere Schrofenpassagen; im Hintergrund sind die Watzmannkinder zu sehen.
Wer diese markante Rinnenstruktur erreicht hat, ist auf dem richtigen Weg. Links ist es brüchig und heikel.
Klettern, klettern, klettern – 1800 Höhenmeter wollen bewältigt sein. Aber der Fels macht richtig Spaß.
Mit jedem Meter Höhengewinn verschärft sich das Gefühl, weit über den Dingen zu stehen – falls die Kondition grünes Licht gibt.
Über gestuftes Gelände, mit Blick auf Hagengebirge und Hochkönig, geht‘s Richtung Gipfelwand.
Die Biwakschachtel ist ein karger Not-Unterschlupf, das letzte Stündchen der Ostwand steht bevor.
Am Ende der markanten Ausstiegskamine wartet kurz vor dem Gipfel noch diese Crux (III+) – zum Glück mit ein paar Haken.
Endlich! Die Südspitze ist erreicht. Aber auf dem Gipfel ist man erst im Tal – bis dorthin ist es noch ein weiter Weg.















