Mischbachalm: Der versteckte Hüttengeheimtipp im Stubaital
Fast ein halbes Leben. So lange hütete Senner Lois Siller die bestens versteckte Mischbachalm hoch über dem Stubaital. Vergangenes Jahr reichte er nach 32 Jahren den Schlüssel weiter und schlug ein neues Kapitel auf – auch für die neuen Senner.

- Ein Hüttengeheimtipp, den im Stubaital kaum jemand kennt
- Mischbachalm: Ein Ort, den nur findet, wer ihn wirklich sucht
- Auf der Mischbachalm entsteht fast alles in Handarbeit
- Mischbachalm: Was von 32 Jahren Sennerleben bleibt
- ALPIN Info und Touren: Rund um die Mischbachalm
- 1. Wanderung Mischbachalm, 1.848 m
- 2. Bergtour Glücksgrat-Sattel, 2345 m
Ein Hüttengeheimtipp, den im Stubaital kaum jemand kennt
Denkt man ans Stubai, läuft normalerweise Folgendes im Kopfkino: Wolfgang Ambros. Skifahren. Gletscher. Und die Serles, dieser Zinken, der sich einem bei der Autofahrt über die Europabrücke gen Süden hinter Innsbruck entgegenreckt. Mischbachalm? Die kennt kaum jemand. Und das ist auch gut so!
Anders als der Touristenmagnet Stubaier Gletscher hat sich die Mischbachalm – und der Weg zu ihr hinauf – in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Ein schmaler Pfad schwindelt sich von Neugasteig, rund sechs Kilometer von Neustift im Stubaital entfernt, hinauf in den dichten Bergwald.
Schritt für Schritt sinkt der Talboden weiter in die Tiefe. Nur selten lichtet sich das Dickicht und gibt den Blick frei auf die gegenüberliegende Seite des Stubaitals. Der Weg ist unschwierig, aber steil – und oft kaum breiter als ein Paar Bergschuhe.
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