Arbeiten am Berg

Bauen am Berg: Wie Architektur im Hochgebirge entsteht

Zwischen schroffen Gipfeln und exponierten Graten plant Stephan Zehl Hütten für die Ewigkeit. Sein Arbeitsplatz ist das Hochgebirge, sein Anspruch: Architektur schaffen, die Mensch, Natur und alpinen Alltag in Einklang bringt.

Der spektakuläre Neubau der Höllentalangerhütte im Wettersteingebirge. 
© picture alliance / SZ Photo / Stephan Rumpf

Alpenvereinshütten planen: Ein Architekt zwischen Fels und Baustelle

Wo Wanderer einkehren, einen Kaiserschmarrn bestellen oder Schutz vor Gewitter suchen, beginnt für Stephan Zehl die Arbeit. Den Münchner Architekten führt sein Beruf regelmäßig in hochalpine Gefilde. Neben Bauzaun und Baukran bestimmen Hubschrauber, Materialseilbahnen und das Wetter seinen Arbeitsalltag.

Wer Schutzhäuser plant, muss allerdings nicht nur Gebäude entwerfen können, sondern die Berge verstehen. "Eine Hütte ist kein Gebäude, das zufällig auf einem Berg steht", sagt Zehl. "Sie ist Teil der Landschaft." Genau das macht die Tätigkeit für ihn so besonders. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der 61-Jährige mit Bauprojekten im alpinen Raum.

Gemeinsam mit Ehefrau Nicole Homann-Zehl leitet er das Münchner Büro Homann.Zehl Architekten, das sich bundesweit einen Namen gemacht hat – vor allem durch anspruchsvolle Sanierungen und Neubauten von Alpenvereinshütten. Dabei schien dieser Weg zwar nicht vorgezeichnet, entwickelte sich aber aus einer persönlichen Leidenschaft.

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Text von Lubika Brechtel

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