Hurra, die Lams: Die Lamsenjochhütte im Karwendel
Bergsteigen, Wandern, Klettern, Hüttentrekking und bald auch Bouldern: Die Lamsenjochhütte ist ein alpiner Abenteuerspielplatz für alle. Wirtin Katrin Stadler und ihr Team machen das Schutzhaus zum kulinarischen Wohlfühlort.

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"Bitte kein Regen, bitte kein Regen?…" – dieses Mantra kommt im Bergsommer 2025 ganz schön oft zur Anwendung, bevor es an den Check der einschlägigen Wetter-Applikationen geht. Manchmal ist es aber auch gut, dass die Prognosen derzeit so unpräzise sind. So tut sich vor Ort doch noch manches Wetterfenster auf, an das man selbst schon gar nicht mehr geglaubt hat. Wie beim Besuch auf der Lamsenjochhütte.
Ganz ohne Schauer angekommen im steinigen Kessel unterhalb der Lamsenspitze, kann man erstmal staunen: Trotz Schlechtwetteransage ist die Stube rappelvoll. Vielleicht liegt es an den Semesterferien? Denn fast ausschließlich junge Menschen füllen den holzvertäfelten Raum mit dem Kachelofen, der mit leuchtend dunkelgrünen Fliesen das Auge anzieht. Ein großes Stimmengewirr schallt durch die Gasträume – und das an einem Mittwochvormittag.
Ausgebucht sei wieder einmal, erklärt Hüttenwirtin Katrin Stadler, und das trotz der stattlichen Lagerkapazität von 99 Plätzen. "Freie Betten? Das wird zwischen Mitte Juli und Ende August schwierig", sagt sie und streicht die blonde Haarmähne aus der Stirn. "Absagen haben wir so gut wie keine", ergänzt sie. Grund für den Trubel ist die Karwendel-Durchquerung, die von Scharnitz ins Falzthurntal führt.

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