Hochmölbinghütte: Wohltuende Funkstille
Ein gastliches Haus voller Leben im Toten Gebirge: Die Hochmölbinghütte ist ein Kleinod in der Steiermark, das besonders im Herbst einen Besuch wert ist.

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„Kein Problem“, sagt Wirt Armin Mitteregger, als aus der Küche ein energischer Ruf tönt: „Der Wasserdruck stimmt schon wieder nicht!“ Er lacht. „Das liegt an der Zeitschaltuhr – sonst wird das Wasser knapp.“ So klingt Alltag auf 1684 Metern: Probleme erkennen, improvisieren, lachen, weitermachen. Armin bewirtschaftet die alpine Schutzhütte seit acht Jahren. „Kein Problem“, ist dabei nicht nur ein aus seinem Mund oft zu hörender Ausspruch, es ist ein Lebenskonzept.
Eines, das in einem alpinen Schutzhaus wie der Hochmölbinghütte Leichtigkeit ausdrückt. Mit dieser Leichtigkeit ist er fast das ganze Jahr hier oben und meistert jeden Tag kleine und große Herausforderungen. Die Hütte, deren 100. Geburtstag im vergangen Jahr gefeiert wurde, liegt am Ostrand des Toten Gebirges, malerisch inmitten der Niederhüttenalm. Eingekesselt von den Mölbingen und vom Wörschacher Raidling liegt sie in einer Senke.
Ein Ort, an dem es keine Duschen, kein Warmwasser, keinen Handyempfang und keinen Luxus gibt. Dafür aber die wohltuende Pause von der Hektik des Alltag, gutes Essen und ein immer gut gelauntes Hüttenteam. Wer einmal oben war, versteht schnell, warum Armin sagt: „Für mich gibt es keine andere Hütte.“

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