Dolomiten-Hütte par Excellence

Auszeit auf der Wiese: Die Schutzhütte Juac

Hoch über Gröden entdeckt man eine traumhafte Wiese mit einer Hütte, auf der man mit Blick auf den Langkofel am liebsten den ganzen Tag vertrödelt – so schön ist es hier.

Uralte Kulisse: Die Geislerspitzen beschirmen im Norden die Idylle der Schutzhütte Juac.
© Stefan Herbke

Imposant: Der Blick auf den Langkofel

Wie hingewürfelt stehen die stabilen Holztische und Bänke in der Wiese, dahinter ein architektonisch eher schlichtes Gebäude mit einer Fassade aus Holz und Natursteinen sowie großen Fenstern – und vis-à-vis erhebt sich wie eine Burg das imposante Felsmassiv des Langkofel. 

Im UNESCO-Welterbe Dolomiten gibt es natürlich viele traumhafte Plätze, doch die acht Hektar große Almwiese Juac mit ihren Blumen und den uralten Zirben sticht heraus. Im Grunde ist Juac eine Oase und ein Kraftplatz hoch über dem leb­haften und touristisch stark beanspruchten Grödnertal – und begeistert mit einer unglaublichen Kulisse.

<p>Eine Burg von einem Berg: Der Langkofel dominiert die Hüttenaussicht im Süden.</p>

Eine Burg von einem Berg: Der Langkofel dominiert die Hüttenaussicht im Süden.

© Stefan Herbke

Familienbetrieb: Auf der Alm helfen alle zusammen

Ein besonderer Ort, auf dem Battista Comploi aus Gröden mit ein paar Helfern im Jahr 1966 eine erste Hütte baute. Sein ältester Sohn Franz musste damals jeden Tag früher aus der Schule, um das von seiner Mutter Maria Grünfelder vorbereitete Mittagessen für die Arbeiter auf die Hütte zu bringen.

In zwei Sommern entstand so ein einfaches, gemauertes Haus mit kleinem Grundriss, in dem Battista mit seiner Frau, den Kindern und einigen Stück Vieh für Milch, Butter und Käse die Sommer verbrachte. Doch ganz alleine waren sie nicht, denn schon damals wanderten Touristen an Juac vorbei – und wurden von Maria mit Milch und anderen Getränken versorgt. 

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Text von Stefan Herbke

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