Roadtrip durch die Karnischen Alpen: Mit Kindern und Campingbus von Slowenien in die Dolomiten
Kurvige Passstraßen, einsame Bergdörfer und familienfreundliche Wanderungen: Dieser Roadtrip führt mit dem Campingbus von den Julischen Alpen durch das Friaul bis in die Dolomiten.

- Die unerwartete Verbindung: Ein Bergdorf in den Karnischen Alpen und das Eiscafe Monaco am Harras
- Kranjska Gora: Auftakt zwischen Triglav und Julischen Alpen
- Unterwegs an der Soca: Türkisblaues Wasser und wilde Schluchten
- Vom Predilpass ins Friaul: Camping zwischen Bergen und Bergseen
- Paularo und Monte Sernio: Ein Hauch Patagonien im Friaul
- Hütten Check : Rifugio Ciareido - Hüttenübernachtung hoch über Cadore
- Pian dei Buoi: Roadtrip-Finale mit Blick auf die Drei Zinnen
- Fünf Wanderungen für den Roadtrip durch die Karnischen Alpen
Die unerwartete Verbindung: Ein Bergdorf in den Karnischen Alpen und das Eiscafe Monaco am Harras
„Monaco!“, entfährt es dem stämmigen Mann hinter der Eistheke. Wir sind etwas irritiert, fordert doch gerade die Eisauswahl unserer beiden Kinder die volle Aufmerksamkeit. Wir nicken brav, „si, Monaco“. „Am Harras“, entgegnet er und wir kommen nicht mehr mit. Woher weiß der nette Herr aus dem kleinen karnischen Bergdorf, wo unser Zuhause ist? „Eiscafe Riviera – la famiglia“, erklärt er mit purer Begeisterung. Und schön langsam fällt bei uns der Groschen. Die Eisdiele unseres Vertrauens in der Heimat hat hier ihre Wurzeln. In Paularo – einem 300-Seelen-Örtchen im hintersten Eck des Friaul.

Kurvige Passstraßen, einsame Bergdörfer und familienfreundliche Wanderungen: In den Karnischen Alpen.
Wir befinden uns in den Karnischen Alpen, ganz im Norden Italiens, nahe der österreichischen und slowenischen Grenze. Unsere Reise hatte keine Planungsphase. Sie entstand vielmehr aus der Laune, ein paar Tage mit dem Bus durch die Alpen zu streifen. Wandern wollen wir, so viel ist klar. Ein bisschen Dolce Vita wäre auch schön. Und vielleicht bisher unerforschte Ecken! Wir haben unsere Kinder dabei – zwei und sechs Jahre alt. Das verändert zwar die Art und Weise, nicht aber den Wunsch, die Ferien in den Bergen zu verbringen. Wir wollen uns treiben lassen, von einem Tag in den nächsten leben. Unser Bus gibt uns diese Freiheit, auch wenn er kein fein aufpolierter Campervan ist, sondern ein umgebauter Transporter mit Schlafsitzbank und Standheizung.
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