Durch die erstaunlich stille Verwallgruppe

Die Verwallrunde: Hüttentrekking in einem Gebirge voller Kontraste

Zwischen Montafon, Paznaun, Klostertal und Stanzer Tal erhebt sich das erstaunlich stille Verwall. Mit seinen strategisch verteilten Schutzhäusern bietet es die Möglichkeit, eine achttägige Hüttenrunde ganz nach eigenem Geschmack zu erwandern.

Traumhaft: Der Wormser Höhenweg zieht sich am Madererkamm entlang.
© Timm Humpfer

Schruns: Gemütlicher Einstieg im Montafon

Beschaulich geht es zu in Schruns, mitten im grünen Montafon gelegen. Der Ort ist der ideale Einstieg für alle, die gerne umweltschonend mit der Bahn anreisen. Zum Start schwebe ich mit der Zamang Bahn gemütlich bis auf 1850 Meter hinauf.

Im Anschluss bleibt ausreichend Strecke und der ein oder andere Höhenmeter, um mich für die folgenden Tage einzulaufen. Vorbei am idyllischen Schwarzsee führt der Seenweg in angenehmer Steigung aufwärts und bietet unterwegs einen Blick auf den kurios geformten Herzsee.

<p>Der Schwarzsee lädt zum Sprung ins er­frischende Nass.</p>

Der Schwarzsee lädt zum Sprung ins er­frischende Nass.

© Timm Humpfer

Wenig später ist das Tagesziel auch schon erreicht. Die Wormser Hütte schmiegt sich aussichtsreich an eine Geländekante und gibt einen weiten Blick über das vordere Montafon frei. Zum Sonnenuntergang färbt sich die umliegende Bergwelt in sanften Orangetönen, was sich am besten mit einem kühlen Getränk in einem der Liegestühle genießen lässt.

Am nächsten Morgen steht das Frühstück um Punkt 7 Uhr bereit. Das Team der Wormser Hütte ist auf Frühaufsteher eingestellt. Die meisten Übernachtungsgäste haben einen langen Wandertag vor sich und müssen daher zeitig aufbrechen – vor allem, wenn für den Nachmittag Gewittergefahr besteht.

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Text von Timm Humpfer

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