Die Verwallrunde: Hüttentrekking in einem Gebirge voller Kontraste
Zwischen Montafon, Paznaun, Klostertal und Stanzer Tal erhebt sich das erstaunlich stille Verwall. Mit seinen strategisch verteilten Schutzhäusern bietet es die Möglichkeit, eine achttägige Hüttenrunde ganz nach eigenem Geschmack zu erwandern.

- Schruns: Gemütlicher Einstieg im Montafon
- Über den Wormser Höhenweg zur Neuen Heilbronner Hütte
- Steil und schottrig: zur Friedrichshafener Hütte
- Das Fasultal: ein wahres Wanderparadies
- Begleitet von singenden Vögeln und pfeifenden Murmeltierten zur Konstanzer Hütte
- Rauchende Füße: Auf einsamen Pfaden durch das Verwall
- Lohnender Abstecher: zum Hohen Riffler
Schruns: Gemütlicher Einstieg im Montafon@(zwischenHeadlineTag)>
Beschaulich geht es zu in Schruns, mitten im grünen Montafon gelegen. Der Ort ist der ideale Einstieg für alle, die gerne umweltschonend mit der Bahn anreisen. Zum Start schwebe ich mit der Zamang Bahn gemütlich bis auf 1850 Meter hinauf.
Im Anschluss bleibt ausreichend Strecke und der ein oder andere Höhenmeter, um mich für die folgenden Tage einzulaufen. Vorbei am idyllischen Schwarzsee führt der Seenweg in angenehmer Steigung aufwärts und bietet unterwegs einen Blick auf den kurios geformten Herzsee.
Wenig später ist das Tagesziel auch schon erreicht. Die Wormser Hütte schmiegt sich aussichtsreich an eine Geländekante und gibt einen weiten Blick über das vordere Montafon frei. Zum Sonnenuntergang färbt sich die umliegende Bergwelt in sanften Orangetönen, was sich am besten mit einem kühlen Getränk in einem der Liegestühle genießen lässt.
Am nächsten Morgen steht das Frühstück um Punkt 7 Uhr bereit. Das Team der Wormser Hütte ist auf Frühaufsteher eingestellt. Die meisten Übernachtungsgäste haben einen langen Wandertag vor sich und müssen daher zeitig aufbrechen – vor allem, wenn für den Nachmittag Gewittergefahr besteht.

0 Kommentare
Kommentar schreiben