Ein echtes Paradies für Skitouren-Fans

Skitouren in der Pala: Zauber-Berge

Die Pala-Gruppe in den Dolomiten ist ein echtes Paradies für Skitouren-Fans: unberührte Pulverschnee-Hänge, wilde Couloirs und beeindruckende Gipfel. Florian, Luggi und Bergführer Eric Girardi erleben hier ein Abenteuer abseits der Massen – mit tiefem Schnee, steilen Abfahrten und ständigem Wetter-Wettlauf. Ein wahres Skitouren-Eldorado für echte Bergliebhaber.

Die Pala-Gruppe in den Dolomiten bietet Skitouren pur
© Christian Penning

Die Pala: Ein echtes Paradies für Skitouren-Fans

Florians Augen werden größer und größer. „Ich fass’ es nicht!“, ruft er und beginnt vor Glück zu lachen. Auch die Augen von Luggi, der vor ihm in der Aufstiegsspur geht, strahlen wie der glitzernde Neuschnee in der Sonne. Oh, ja! Skitouren in den Dolomiten sind immer ein großartiges Erlebnis: bizarre Felsformationen, feines Essen, feurige Sonnenuntergänge. Doch diesem Tourentrip wohnt ein besonderer Zauber inne.

<p>Die Baita Segantini zählt zu den beeindruckendsten Panorama-Spots am Fuße der Pala</p>

Die Baita Segantini zählt zu den beeindruckendsten Panorama-Spots am Fuße der Pala

© Christian Penning

Wochenlang haben die beiden ihre Reise in die südlichen Dolomiten immer wieder verschoben. Ein Italientief nach dem anderen legte sich an den südlichen Alpenbogen. Schlechte Sicht, Lawinengefahr. Jetzt aber herrschen Traumbedingungen. Die hügelige Karstlandschaft des Altiplano delle Pala, das 2500 bis 3000 Meter hoch gelegene Plateau in der Pala, liegt unter einer mehrere Meter dicken Schneedecke. Wie weggezaubert sind die unzähligen Felsblöcke.

<p>Rasante Abfahrten mit Traumpanorama gehören zum Markenzeichen der Pala – so wie hier zwischen der Cima dei Bureloni und der Cima del Focobon</p>

Rasante Abfahrten mit Traumpanorama gehören zum Markenzeichen der Pala – so wie hier zwischen der Cima dei Bureloni und der Cima del Focobon

© Christian Penning

Nach einem kurzen Anstieg fällt der Blick in ein tiefes Couloir, umgeben von den wuchtigen Felstürmen der Croda di Roda. Imposant! Schaurig für weniger erfahrene Skialpinisten. Reizvoll für Experten. Auch Luggi juckt es in den Beinen. Doch er weiß: Sicherheit geht vor, gerade an solchen Schönwettertagen nach ergiebigen Neuschneefällen.

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Text von Christian Penning

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