Fritz Miller: "Die sozialen Medien haben den Druck im Alpinismus extrem erhöht"
Er ist Bergführer, Alpinist aus Leidenschaft und ein guter noch dazu. Dennoch steht er ungern im Rampenlicht. Obwohl Fritz Miller schon Außergewöhnliches geleistet hat! Als ehemaliges Mitglied im DAV-Expedkader und als dessen Trainer hat er harte Zeiten erlebt. Trotzdem brennt er immer noch für die Berge, noch mehr aber für seine junge Familie.

- Undercover-Alpinist Fritz Miller im Gespräch
- Fritz Miller im Interview-Ping-Pong
- Wie für Fritz alles begann
- Fritz Miller über den Reiz des Neuen und Winterbergsteigen
- Familienleben und risikoreicher Alpinismus? Das passt für Fritz Miller nicht mehr zusammen
- Leistungsbergsteigen und Druck von außen
- Fritz Miller über den Exped-Kader, Druck auf Alpinisten und einen Appell an die Medien
- Steckbrief Fritz Miller
Undercover-Alpinist Fritz Miller im Gespräch
Servus Fritz, zum Aufwärmen hätte ich ein paar Wortpaare … Sommer oder Winter?
Mittlerweile Sommer. Ich war früher kälteresistenter und härter. Heute genieße ich das warme Wetter mehr und mehr.
Herz oder Verstand?
Es braucht eine gute Mischung. Als ich mit dem Alpinismus anfing, habe ich einfach gemacht, was ich wollte – mit dem Kopf durch die Wand! Das ist kein Modell fürs ganze Leben. Jetzt überwiegt der Verstand. Aber ohne Leidenschaft und Emotion geht es auch nicht.

Wichtige Station für Fritz Miller und seine Frau Michaela: Klettern im Yosemite Valley. Hier bei einer Eintages-Begehung der Route „Triple Direct“ am El Capitan.
Techno- oder Mixedklettern?
Beides sind eher ausgefallene Disziplinen, die nur ganz wenige Leute intensiv praktizieren. Mir macht beides richtig Spaß, darum wäre es schwer, auf eines zu verzichten.
Solo-Begehung oder Team-Erfolg?
Ich war immer wieder solo unterwegs. Und damals hat mir das auch was bedeutet. Mittlerweile mag ich es nicht mehr.
0 Kommentare
Kommentar schreiben