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Bescheiden & mega stark: Babsi Zangerl im Porträt

Mit Bouldern fing es an. Heute ist Babsi Zangerl eine der Besten in der Kletterwelt und Trägerin des Paul-Preuss-Preises 2025. Ihre Spezialität: lange, schwere Trad-­Routen! Als Erste gelang ihr der Flash einer 1000-Meter-Route am El Capitan.

Babsi bei einem ihrer Besuche i Yosemite Valley
© Andrea Cossu

Es ist früh am Morgen. Der herbstliche Tau liegt noch in dicken Tropfen auf der hölzernen Bank am Ufer. Ein herrlicher Moment. Nebenan steht Paul Preuss. Natürlich nicht in Person, sondern als Statue auf einer Säule. Dahinter wirft die Sonne die ersten wärmenden Strahlen auf die spiegelglatte Oberfläche des Altausseer Sees im Salzkammergut. An der Gedenksäule lehnt Babsi Zangerl.

Still genießt sie den Blick über den See. Er schweift vom Dachstein zur markanten Trisselwand und wieder zurück. Dann wischt sie die Bank trocken und nimmt Platz. Kaum zu glauben, dass sie über sich sagt, am wenigsten möge sie ihre Ungeduld. Hier jedenfalls scheint sie jeden Moment zu genießen. Sie verbindet gerne das Angenehme mit dem Nützlichen. "Der kleine Spaziergang zum See tut mir gut, denn ich habe gerade eine Verletzung und da ist leichte Bewegung genau das Richtige für mich." Überhaupt findet Zangerl, dass der Welt heute fehle, "dass man sich wieder mehr Zeit für sich nimmt." 

Und weil sie eben eigentlich ein ungeduldiger Mensch ist, auch in Sachen Verletzung, schiebt sie noch nach: "Klar, wenn ich das von jetzt auf gleich ändern könnte, wäre das schon cool." Darum antwortet sie auch blitzschnell auf die Frage, was das Wichtigste in ihrem Leben ist: "Gesundheit!" So eine Einschränkung ist eben nichts für Babsi Zangerl.

<p>Kult-Boulder im Yosemite Valley: Babsi Zangerl in "Midnight Lightning".</p>

Kult-Boulder im Yosemite Valley: Babsi Zangerl in "Midnight Lightning".

© Jacobo Larcher

Stattdessen ist sie gewohnt, Lösungen zu finden. Früher in den kniffeligsten Boulderproblemen, zu denen sie in jungen Jahren dank ihrer Mentoren Bernd Zangerl und Dietmar Siegl gefunden hatte. Heute eher in langen, anspruchsvollen Mehrseillängen Routen im Trad-Bereich. Die Strengerin findet Seilklettern "mittlerweile etwas umfangreicher, weil ich dabei einfach mehr klettere als beim Bouldern." Schon wieder so eine Zangerl-Lösung! 

Denn nach einer Bandscheibenverletzung war extremes Bouldern nicht mehr drin, weil es oft mit großen Absprunghöhen einhergeht. Also musste Plan B her: Seilklettern. Dass sie dort so phänomenal durchstartete, beweist, was für eine Einstellung zum Leben die 37-Jährige hat. Manchmal müsse sie sich richtig kneifen wegen ihres Erfolgs. "Das hat sich alles einfach ergeben, ich habe mir das nie so vorgestellt. Aber durch meine Verletzung damals haben sich viele Türen geöffnet. Und im Nachhinein ist es das Beste, was mir passieren konnte."

Steckbrief Babsi Zangerl

  • Mein voller Name lautet... Barbara Zangerl.

  • Geboren wurde ich am... am 24. Mai 1988 in Bludenz, aber aufgewachsen bin ich in Tirol.

  • Gelernt habe ich... Röntgenassistentin.

  • Ich wohne in... Bürs.

  • Mit mir wohnt... Jacopo Larcher und unser Hund Ollibertos.

  • Social-Media-Fans habe ich... ca. 90.000 auf Instagram.

  • Mich unterstützen... Black Diamond, La Sportiva, Vibram, Coros, Frictionlabs, Faza Brushes.

  • Meine Website lautet... babsizangerl.com

Typisch Babsi Zangerl. Wenn sie "so richtig eine auf den Deckel" bekommt, spornt sie das nur umso mehr an. Zusammen mit ihrem Lebens- und Seilpartner Jacopo Larcher gelangen ihr so einige Wiederholungen der schwersten Trad-Kletterrouten im kalifornischen Yosemite-Valley. Zuletzt glückte ihr als erstem Mensch überhaupt der Flash (die sturzfreie Begehung) einer Route am El Capitan: die 1000 Meter hohe "Freerider" (siehe Kasten). 

Oft konfrontiert wird sie bei diesen großartigen Leistungen mit dem Thema "erste Frau". Da geht es ihr wie ihrem Idol Lynn Hill, die als erste Frau die berühmte Route "The Nose" am El Capitan freiklettern konnte und danach den Ausspruch prägte "It goes, boys!".

<p>Babsi beim Rissklettern im "Freerider".</p>

Babsi beim Rissklettern im "Freerider".

© Miya Tsudome

Kürzlich war exakt jene Lynn Hill zu Besuch bei Babsi. Die beiden hatten sich bei der Reel Rock Tour in den USA kennengelernt und danach war das Treffen in Europa durch ein gemeinsames Filmprojekt zustande gekommen – inklusive eines zweiwöchigen Aufenthalts bei Babsi und Jacopo in Bürs. Das sei total cool gewesen, erzählt die Gastgeberin: "Ein bisschen wie ein Kindheitstraum! Wenn man sein Idol trifft und dann gemeinsam klettern geht, kann das negativ wie positiv sein. 

Denn oft stellt man sich den Menschen ja so perfekt vor und kann darum bei einem Treffen enttäuscht werden. Aber mit Lynn war es definitiv nicht so. Sie ist eine super Persönlichkeit, total entspannt und es war mega, mit ihr zu klettern!" Trotzdem es fast zwei Wochen durchgeregnet habe, hätten sie eine tolle Zeit miteinander verbracht. "Wir haben viele coole Gespräche geführt und Lynn hat mir viel erzählt von früher. Es war eine echte Bereicherung für mich!"

Kein Wunder, teilen beide Kletterinnen doch auch einen gewissen Nimbus: Sie sind Ausnahmeerscheinungen in ihrem und Leuchttürme für ihren Sport. Weshalb sie auch immer wieder mit den gleichen Themen konfrontiert werden. Wie eben dem Geschlecht. Schließlich ist Babsi oft eine der ersten oder gar DIE erste Frau, die diese oder jene Route wiederholt, klettert, flasht. Sie schmunzelt. "Ab und zu sieht man das schon noch, dass es mehr Verkehr gibt in einer schweren Route, nachdem ich sie begangen habe. Ich weiß nur nicht, ob es daran liegt, dass ich eine Frau bin, oder weil die Leute denken, dass das vielleicht eine 9a ist, die ein bisschen schneller hergeht.“

So oder so, es ist ihr aber gar nicht wichtig: "Ich suche meine Routen ja nicht danach aus, dass es eine erste Frauenbegehung werden könnte.“ Babsi hofft einfach, "dass es in Zukunft normal wird, dass Frauen eben auch so stark klettern und es darum nichts mehr so Besonderes ist, dass das jetzt eine erste Frau macht.“ Grundsätzlich empfinde sie als Frau im Klettern sehr viel Wertschätzung: "Ich habe mich nie benachteiligt gefühlt oder eine Männerdominanz gespürt.

Ob sie als eine der derzeit besten Athletinnen im Klettern nie eine Erwartungshaltung von außen wahrgenommen hat? "Nie!", versichert sie und erklärt warum: "Erstens, weil ich nie zu 100 Prozent Profikletterin war – ich habe immer nebenbei gearbeitet. Und zweitens, weil es für mich am allerwichtigsten ist, dass Klettern meine Passion und Leidenschaft bleibt. Auch in Zukunft.“ Für die Teilzeit-Röntgenassistentin, die eine 30-Prozent-Arbeitsstelle am Krankenhaus Bludenz hat, wäre es schlimm, wenn sich Klettern zu einem Job entwickeln würde.

<p> Kreative (Trainings-) Pause bei der Arbeit als Röntgenassistentin.</p>

Kreative (Trainings-) Pause bei der Arbeit als Röntgenassistentin.

© Archiv Zangerl

Sie sagt von sich: "Ich habe schon Druck. Aber den mache ich mir selbst: Das ist der Druck, klettern zu wollen." Zum Glück lässt sich das Klettern gut mit der Arbeit verbinden. Babsi macht nämlich einfach Wochenend- und Nachtdienste. So bleibt genug Zeit. Auch Jacopos Job ist für gemeinsame Kletter-Ausflüge top geeignet: "Er arbeitet als Routensetzer für internationale Wettkämpfe und wird tageweise verpflichtet. Eigentlich ist es ähnlich wie bei mir: voll flexibel. So können wir unsere Aktivitäten gut planen!"

Diese Flexibilität ist Babsi wichtig. "Glück ist für mich die Freiheit, das tun zu können, was ich gerne mache.“ Kein Wunder also, dass ihr perfekter Tag einer "mit einer richtigen Mission ist: ein voller Tag in den Bergen." Am liebsten entdeckt sie dabei Neuland. Das ist für Babsi nämlich das Spannende am Klettern. "Ich hätte mal Lust, eine Expedition mit einer Erstbegehung zu machen. Als Erste irgendwo hochzuklettern und etwas Neues zu schaffen, wäre schon richtig aufregend! Vielleicht in Pakistan oder Indien. Oder eine coole Linie bei uns zu Hause. Da bin ich ganz offen", lacht sie.

Nach Corona hat die Seilschaft Zangerl/Larcher auch in Sachen Nachhaltigkeit ihr Reiseverhalten geändert. Beiden ist bewusst, dass "Klettern mit vielen Reisen verbunden ist" und man meist ein Auto braucht. Das sei natürlich nicht nachhaltig. Aber man müsse sich schon mal öfter selber am Krawattl nehmen und nachdenken, findet Babsi. Ihre Konsequenz: "Wir machen jetzt nur noch ein bis zweimal im Jahr eine große Reise und bleiben dann länger vor Ort, anstelle von Wochentrips.“ Aber sie würde nicht missen wollen, Pakistan gesehen und erlebt zu haben, sowie im Karakorum gewesen zu sein. "Das ist eine wichtige Lebenserfahrung", ist sie sich sicher.

Auf die Frage nach ihrem schönsten Moment am Berg und ihrem Durchbruch antwortet sie: "Es gibt nicht den einen Moment, es waren viele gute und schöne! Wie die Begehung der 'Eternal Flame' in Pakistan. Das war ein so intensives und cooles Erlebnis.“ Die größte Bekanntheit habe sie aber wahrscheinlich schon ihren Begehungen im Yosemite Valley zu verdanken, am meisten dem "Freerider". Für diese Leistungen hat sie 2025 auch den Paul-Preuss-Preis erhalten, der in der Tradition des Freikletterns steht, womit auch immer das Thema Restrisiko diskutiert wird. Der "Freerider" wurde medial extrem bekannt durch Alex Honnold, der ihn Free Solo durchstieg, nachdem er ihn rund 80 Mal geklettert war. Bei seiner Vorbereitung war der US-Amerikaner in der Schlüsselstelle noch mehrmals ins Seil gestürzt. Und trotzdem war er danach Free Solo eingestiegen.

"Unglaublich“, findet Babsi das und erinnert sich: "Auch im ,Freeblast‘ (die unteren zehn Seillängen der Route, Anm. d. Red.) hat man im Prinzip nur schlechte Schmiertritte und nichts, wo man sich festhalten kann. Wenn er (Honnold, Anm. d. Red.) da ausrutscht, ist es vorbei. Und das ist schon ein sehr großes Restrisiko. Ich weiß auch nicht, inwieweit man das kontrollieren kann. Für mich ist das unvorstellbar. Es wäre mir viel zu viel Risiko. Dafür hänge ich zu fest am Leben und hätte nie den nötigen Mindset.“ Sicher ist sich Babsi allerdings auch, dass Unfälle beim Klettern überall passieren können. "Da gibt es viele Faktoren, die du nicht beeinflussen kannst. Aber die wenigsten Kletterer suchen das Risiko so, dass es so grenzwertig ist, dass sie den Tod in Kauf nehmen oder ihn als mögliches Ergebnis ihres Vorhabens akzeptieren.“


Meine wichtigsten Erfolge sind:

  • 1. Frauenbegehung "Alpine Trilogie“: "End of Silence“ (X ), 2012, "Silbergeier" (X ), 2013, "Des Kaisers neue Kleider“ (X ), 2013.

  • Extrem schwierige Trad-Routen: "Prinzip Hoffnung“ (E9/X), 1. Frauenbegehung, Bürser Platte, 2014; "Gondo Crack“ (E10/X ), Erstbegehung, Cippo, 2017; "Magic Line“ (XI–/XI), Yosemite Valley, 2024; "Meltdown“ (XI–/XI), Yosemite Valley, 2023.

  • Big Walls: 1. Flash-Begehung einer Big-Wall-Route am El Capitan mit "Freerider“ (IX ), 2024; "El Niño“ (X–), 2015, "Zodiac“ (X), 2016, "Magic Mushroom“ (X ), 2017, jeweils erste Frauenbegehung; "Pre-Muir-Wall“ (X–/X), 2019, "The Nose“ (X ), 2019, "El Corazon“ (X–), 2023, "Golden Gate“ (IX /X–), 2024, alle El Capitan, Yosemite Valley, USA; Flash-Begehung von "Eternal Flame“ (IX /X–), Nameless Tower, Karakorum, Pakistan, 2022.

  • 16 Std. Begehung von "Odyssee“ (X–), Eiger-Nordwand, Schweiz.

  • "Bombardino“ (XI/XI ), Arco, 2025.

Nicht nur beim Thema Risiko ist Zangerl zurückhaltend. Denn ein weiteres Thema, das sie mit ihrem Vorbild Lynn Hill verbindet, ist die ständige Frage nach Kindern und Familie. Klar, Babsi und Jacopo sind eine eingespielte Seilschaft – auch im Leben. Diese Frage zu stellen, liegt also nahe. Das kann nerven, oder? "Ich wurde die letzten fünf Jahre schon ganz viel danach gefragt“, erinnert sich Babsi. "Früher dachte ich mir immer, dass ich irgendwann einmal selbst Kinder habe und man schon weiß, wann der Zeitpunkt dafür richtig ist. Aber ich kann mir ein Leben auch ohne Kinder sehr gut vorstellen. Gerade sind wir sehr glücklich. Keiner von uns möchte jetzt auf die Schnelle eine Riesenveränderung in unserem Leben.“

Auch das passt zu ihr, ebenso wie zu Jacopo. Sie sagt, beide seien sie extrem schlecht im Planen und ziemlich spontan. Auch und vor allem, was die Auswahl ihrer nächsten Ziele betrifft. Doch genau das sei ja auch das Coole am Klettern, "dieses riesige Fragezeichen.“

Und was hält Babsi Zangerl von dem ganzen Boom im Klettern, den sie ja auch in Teilen mitbefeuert? Ist es heute dank vieler Boulder- und Kletterhallen nur noch ein Fitnesssport? „Nein, aber es gibt eben verschiedene Sparten. Es ist ein großer Trend und ein sozialer Sport. Das finde ich positiv! Wahrscheinlich ist es auch gut, dass sich das Klettern in die verschiedenen Disziplinen splittet. So gehen nicht alle an den Fels.“ Ein versöhnlicher Gedanke an diesem stillen Morgen.

Allmählich erwacht die Betriebsamkeit des Ausflugsortes. Ein Jogger joggt vorbei, ein SUPper suppt am Ufer entlang und ein Spaziergänger spaziert mit seinem vierbeinigen Freund auf dem Rückweg vom See an uns vorbei. Babsi blickt ihm ein wenig nachdenklich hinterher: "Was mich wirklich nervt, ist, dass mein Hund nicht mehr mit mir spazieren gehen will. Nicht, weil er alt ist. Er hat keine Lust mehr! Wegen meiner Verletzung drehe ich aktuell ziemlich viele Runden, das ist ihm einfach zu viel.“ Sie lacht und geht schweigend einige Schritte weiter. "Jetzt wäre ein Kaugummi fein“, grinst sie. "Ohne die kann ich nicht leben.“ Ich verstehe sie. Zum Glück habe ich immer eine große Vorratspackung dabei.

<p>Unser Redakteur Andreas Erlems traf Babsi Zangerl am frühen Morgen nach der Verleihung des Paul-Preuss-Preises am Altausseer See. Als Kletterfan und Vater zweier kletternder Töchter begeistern ihn Babsis Ausstrahlung und ihre bescheidene Art! </p>

Unser Redakteur Andreas Erlems traf Babsi Zangerl am frühen Morgen nach der Verleihung des Paul-Preuss-Preises am Altausseer See. Als Kletterfan und Vater zweier kletternder Töchter begeistern ihn Babsis Ausstrahlung und ihre bescheidene Art!

© Andreas Erkens

Text von Andreas Erkens

3 Kommentare

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asdf

@Andreas Erkens
Danke für die Antwort. Aber trotzdem reproduzierst du durch eine solche Frage in deinem Interview diesen gesellschaftlichen Druck. Es wäre ein leichtes gewesen, einfach diese Frage nicht zu stellen und so nicht erneut mit diesem Druck zu konfrontieren. Diese Macht gilt es gerade im Journalismus zu nutzen.

ALPIN-Redakteur Andreas Erkens

Liebe(r) asdf, vielen Dank für Deine Meinung, die ich fast vollständig teile. Ich habe so wie Du das Gefühl, dass es eben genau jeder Mensch selbst entscheiden muss, ob sie Mutter oder er Vater sein möchte. Trotz allen gesellschaftlichen und familiären Drucks, der auf Paare in glücklichen Beziehungen im reproduktionsfähigen Lebensalter einwirkt. Du hast mich also falsch verstanden. Mit "die Frage zu stellen, liegt also nahe" meinte ich nicht mich als Journalist, der diese Frage stellt. Sondern die Gesellschaft, die Eltern, Freunde und Öffentlichkeit, die Babsi diese Frage andauernd stellen. Dieser Fakt kann ein Individuum nerven. Egal, ob es nun Babsi Zangerl heißt oder Martina Mustermann. Man kann mir also alles mögliche vorwerfen, aber sicher nicht Vorsatz oder gar eine Grenzüberschreitung. Das, was du hier machst, ist, mir eine Unterstellung zu unterstellen - zum Glück völlig ungerechtfertigterweise. Dennoch viel Spaß beim weiteren kritischen Lesen von ALPIN.

asdf

Die Kinderfrage zu stellen mit "das kann nerven" zeugt von einer derartigen Übergriffigkeit und einem Vorsatz der Grenzüberschreitung. Der Autor sollte sich mal bewusst machen, wieso die Frage hier nahe liegt und wieso er diese Frage keinem männlichen Spitzenkletterer stellt (gemäß Autor "Diese Frage zu stellen, liegt also nahe."). Es ist eine Frechheit davon auszugehen, dass jede Frau die Erfüllung ihrer Selbst in der Gründung einer Familie sieht.