Kurze Aufstiege und endlose Abfahrten im Ötztal
Der Taschachferner im hinteren Pitztal zählt zu den größten Eisfeldern der Ostalpen. Die Landschaft ist weit und wild, vielleicht heißt die Wildspitze ja deshalb so. Aber auch andere wunderbare Skitourenberge locken für ein Wochenende hierher.

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Wie riesige Skulpturen ragen hohe Eistürme aus dem Schnee. Ihre sanften Kurven sind von groben Rissen durchsetzt, welche die gewaltigen Kräfte im Inneren des Gletschers nur erahnen lassen. In zartem Aquamarin leuchten uns die zerklüfteten Eismassen entgegen, sie wirken anziehend und bedrohlich zugleich. Bedrohlich, weil mir bewusst wird, was unter der Schneedecke und somit unter meinen Füßen lauert. So unscheinbar die weiße Oberfläche aussieht, die Gletscherspalten am Taschachferner können tückisch sein.
"Gefährlich ist das, was man nicht sieht", zwinkert mir Bergführer Michael Walser zu. "Aber jetzt im Frühjahr sind die Spalten ja noch gut eingeschneit." Das ist nur einer der Vorteile, um die Ötztaler Alpen rund um die Wildspitze früh im Jahr auf Tourenski zu erkunden.

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