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Mehrseillängenrouten klettern

Felsklettern: Sieben Tipps für Mehrseillängenrouten

Von der Seilwahl bis zum Standplatzbau - bei Mehrseillängenrouten gibt es einige Punkte zu beachten
Seilwahl
© Imago / Cavan Images
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Seilwahl

Im alpinen Gelände sollte man immer mit Doppelseil (zwei Seilstränge) klettern, entweder mit einem Halbseil oder einem Zwillingsseil. Vorteil ist die höhere Redundanz besonders beim Sturz über scharfe Kanten und bei Steinschlag. Außerdem hat man die komplette Seillänge zum Abseilen zur Verfügung. Das Einbinden geschieht genau wie beim Einfachseil.

Gelände
© Imago / Argum
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Gelände

Auch das ist alpines Gelände: Besonders in leichteren Routen ist der Fels nicht immer kompakt und fest. Griffe können lose sein, der Fels ist grasdurchsetzt und auf kleinen Bändern liegen Steine, die nur darauf zu warten scheinen, runtergestoßen zu werden.

Fixpunkte
© Imago / Cavan Images
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Fixpunkte

Der Standplatz ist die Lebensversicherung der Seilschaft, dementsprechend solide sollte er sein. Außer an speziellen Standplatzhaken sollte man nie an nur einem Fixpunkt Stand machen. Eine Reihenschaltung (Verbindung zweier Fixpunkte) kann mit einer Bandschlinge oder mit dem Seil geschehen. Der Aufbau mit dem Seil bietet sich besonders dann an, wenn man in Wechselführung klettert, sprich, wenn mal der eine, mal der andere vorsteigt.

Nachsichern
© Imago / Argum
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Nachsichern

Zum Nachsichern am Standplatz bieten sich Sicherungsgeräte wie etwa das Reverso an. Die funktionieren nach dem Plattenprinzip und sind einfach in der Handhabung. Weitere Vorteile sind: Bei Belastung blockieren die Gerate von alleine. Man kann beide Seilstrange getrennt voneinander einnehmen. Man kann die Gerate auch zum Abseilen benutzen und braucht so kein Extra-Gerät.

Standplatz
© Imago / Argum
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Standplatz

Die Beschaffenheit des Standplatzes ist besonders für Einsteiger in Mehrseillängenrouten wichtig. Kann man bequem stehen, in Ruhe den Stand aufbauen und das Seil einfach auf den Boden legen? All diese Faktoren sind am Anfang wichtig. Bei einem Stand, an dem man in seinem Gurt hängt, ist das Handling deutlich schwerer.

Organisation am Stand
© Imago / Cavan Images
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Organisation am Stand

Die Schwerkraft ist unerbittlich: Daher muss man sich von Beginn an angewöhnen, alles anzuhängen. Denn wenn man die Schuhe (oder andere wichtige Ausrüstungsgegenstände) in einer Mehrseillängentour verliert, kann das böse Folgen haben.

Kommunikation
© Imago / Cavan Images
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Kommunikation

Es ist enorm wichtig zu wissen, was der Seilpartner gerade tut. Hat er den Stand schon aufgebaut und kann ich losklettern? Nicht immer kann man sich in langen Touren mittels Rufen verständigen. Entweder man macht die wichtigsten Kommandos ("Stand!", "Nachkommen!") über die Seile aus (einholen etc.) oder man nimmt sich kleine Funkgeräte mit.

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