Vater und Tochter an der Großen Bischofsmütze abgestürzt@(zwischenHeadlineTag)>
Wie die Alpinpolizei mitteilt, befanden sich die beiden Einheimischen zum Unfallzeitpunkt im Bereich des Vorbaus auf knapp 2200 Metern und wollten zu einer der Kletterrouten aufsteigen. Aus unbekannter Ursache verlor die 16-Jährige dort den Halt und stürzte. Ihr Vater versuchte noch, sie zu halten, rutschte dabei jedoch ebenfalls aus und stürzte mit ab.
Beide erlitten durch den Fall schwere Verletzungen. Zwei Rettungshubschrauber bargen die Verunfallten mit Unterstützung von Bergrettung und Alpinpolizei und flogen die Kletterer ins Salzburger Unfallkrankenhaus und ins Krankenhaus Schladming.
Die Große Bischofsmütze: Beliebtes Kletterziel mit mehreren Routen@(zwischenHeadlineTag)>
Es gibt Berge, die stehen wie Ausrufezeichen in der Landschaft. Oft sind es die höchsten eines Massivs. Die Große Bischofsmütze passt nicht ganz in dieses Schema. Mit 2458 Metern ist sie gut 500 Meter niedriger als der Hohe Dachstein, der nur einen Steinwurf weiter östlich in den Himmel ragt. Allerdings: Im Gosaukamm ist die "Mütze" tatsächlich die Nummer eins. Der Normalweg auf die "Mütze" führt heute in acht Seillängen zuerst durch die Mützenschlucht, dann etwas luftiger zum Gipfel, stets gut mit Bohrhaken abgesichert und den oberen dritten Grad nie übersteigend.
Der 1879 von den beiden Johanns (Schrempf und Steiner) erstbestiegene Berg mit dem Doppelgipfel zerbröselt langsam, aber sicher. Lange steckte ein garagengroßer Klemmblock in der Mützenschlucht. Der Engpass war die Schlüsselstelle der Tour. Als ein rund dreiviertel Kubikmeter großer Stein darüber ausaperte, drohte ein Dominoeffekt, der Klemmblock hing am seidenen Faden. Die Route wurde daraufhin gesperrt und erst wieder freigegeben, nachdem der Block 2019 gesprengt worden war.


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