400-Meter-Sturz am Jubiläumsgrat: Das ist passiert@(zwischenHeadlineTag)>
Der Bergsteiger war Teil einer vierköpfigen Gruppe, die sich als Bergtour den anspruchsvollen Jubiläumsgrat zwischen Zugspitze und Alpspitze im Wettersteingebirge vorgenommen hatte. Kurz vor der Biwakschachtel, zwischen Mittlerer und Äußerer Höllentalspitze, verlor der Bergsteiger den Halt und stürzte vom Grat in die Tiefe.
Infolge fiel der Spanier über steiles und felsdurchsetztes Gelände, bis er nach etwa 400 Metern in einer Rinne zum Liegen kam. Die von seinen Kameraden alarmierten Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Mann tun, der durch den Fall tödliche Verletzungen erlitten hatte. Vor Ort konnten die per Hubschrauber zum Unglücksort geflogene Notärztin und ein Bergretter aus Grainau nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen.
Die Leiche des 61-Jährigen wurde per Polizeihubschrauber von zwei Polizeibergführern der Alpinen Einsatzgruppe geborgen und ins Tal gebracht. Die Alpine Einsatzgruppe West der Grenzpolizeiinspektion Murnau hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen, derzeit wird von einem Sturz ohne Fremdeinwirkung ausgegangen.
Der Jubiläumsgrat an der Zugspitze: Sehr fordernde, lange und anspruchsvolle Bergtour!@(zwischenHeadlineTag)>
Zwischen Alpspitze und Zugspitze befindet sich der berühmte Jubiläumsgrat mit mehreren Kilometern im ausgesetzten Klettergelände (bis III-). Die Tour ist sommers wie winters beliebt und vielbegangen. Aber Achtung: Wer einen klassischen Klettersteig erwartet, ist hier fehl am Platz. Die Tour führt über sieben Kilometer vom Zugspitzgipfel über Innere und Mittlere Höllentalspitze vorbei an der Biwakschachtel zur Äußeren Höllentalspitze.
Weiter zu Vollkarspitze und Grieskarscharte. Von dort sind mehrere Varianten des Weiterwegs möglich. Der Grat ist fast durchgehend ausgesetzt und dadurch auch mental sehr anspruchsvoll. Nur wenige Abschnitte sind drahtseilversichert. Eine Seilsicherung wird aufgrund der Länge und des Zeitmanagaments nicht empfohlen. Nur wer sicher im dritten Schwierigkeitsgrad klettert und sich dabei auch seilfrei wohlfühlt, sollte die Tour ins Auge fassen. Stabile Wetterverhältnisse sind essenziell!
