Der Tiefzughaken ist enorm wichtig für Bergschuhe. Mit diesem Haken kann man den Fuß gut in die Ferse des Schuhs ziehen. Je "extremer" die Schuhe, desto weiter unten sitzt der Tiefzughaken. Ein weiterer Effekt dieses Hakens ist es, die vordere Schnürung von der oberen zu entkoppeln.
Wie hart soll der Schuh sein? Ein Wanderschuh sollte nicht zu hart sein. Ein gutes Maß an Dämpfung macht auch grobe Wege angenehm. Aber: Je aufwendiger die Dämpfung, desto dicker die Sohle, desto weniger Gefühl hat man. Das ist im felsigen Gelände schlecht.
Die Sohle ist die Verbindung zwischen Untergrund und Wanderer. Dementsprechende Bedeutung kommt der Sohle zu. Ein ausgetüfteltes Profil und die richtige Gummi-Mischung sorgen für guten Halt auch in schwierigem Terrain.
Ein Schuh sollte sich gut schnüren lassen. Muss man jedes Mal an der Fußspitze beginnen, um den Schuh zu fest zu schnüren, ist das lästig. Bei Rollösen genügt ein Zug, und der Schuh ist solide am Fuß fixiert. Außerdem sind die Rollösen gut für die Schnürsenkel.
Das ist bei vielen Käufern eine Grundsatzfrage. Hochwertige Trekkingschuhe dieser Kategorie sind meist aus Leder. Das ist langlebiger, braucht aber mehr Pflege. Synthetik ist leichter, dafür aber eben auch weniger robust. Wer einen Lederschuh pflegt, hat viele Jahre etwas davon.