Logo - alpin Tiefschneetage
  • Hot Deals
  • Alpin-Shop
  • Anmelden
    • Profil bearbeiten

zurück zu "Königsroute in den Alpen: Die Monte Rosa-Runde"

Hochtouren-Klassiker

Fürs Tourenbuch: 10 Viertausender-Highlights in den Alpen

Klickt euch durch eine Fotogalerie mit unseren zehn Viertausender-Favoriten von Marlies Czerny. Marlies hat alle 82 Viertausender der Alpen bestiegen.
Bishorn (4153 m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Bishorn (4153 m)

Wer sehr gute Kondition mitbringt, findet auf dem Bishorn ein einsameres und ehrlicheres Erlebnis als auf den bekannten  "Einsteiger-4000ern" Allalinhorn und Breithorn, die bis kurz unter dem Gipfel quasi mit Bahnen erschlossenen sind.

Das Bishorn setzt voraus, dass nach dem ersten Tag mit dem 1500 Höhenmeter langen Zustieg zur Tracuit-Hütte noch Kräfte übrig sind. Der Anstieg über den Gletscher (inklusive Seil für Spalten) ist flach – zum Gipfel wird’s kurz an die 35 Grad steil. Und als Zuckerl kommt man dem wunderbaren Weißhorn hier sehr nahe!

Strahlhorn (4190 m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Strahlhorn (4190 m)

Wer gerne (und halbwegs gut) Ski fährt, geht im Frühjahr mit den Tourenski aufs Strahlhorn. Von Saas-Fee ist die Britanniahütte über das Skigebiet schnell erreichbar. Ein idealer Stützpunkt, auch für weitere 4000er. Das Frühstück (im Frühjahr erst um 6 Uhr) können auch Langschläfer genießen.

Auf dem langen und flachen Allalingletscher hat man nun einige Stunden Zeit zum In-Sich-Gehen und Staunen. Via Adlerpass geht’s zum Gipfel, der über eine kleine Felsstufe erstiegen wird. Die Belohnung: Abfahrt statt Abstieg.

Lagginhorn (4010 m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Lagginhorn (4010 m)

Wer sich in Schnee und Eis noch nicht so wohl fühlt, der kann sich auf dem Lagginhorn im Hochsommer auch ohne Firn- und Gletscherberührung auf einen 4000er "durchschummeln". Auf den Felsen wird es nie wirklich schwierig (wenige Stellen II), dennoch muss man seiner Tritte und Griffe sicher sein und darf sich vor brüchigen Passagen nicht schrecken.

Der Blick über das Saaser-Tal auf die Zacken der Mischabelgruppe macht Gusto auf nächste Touren mit größeren Gletschern. Ein Tipp für Kletterer: Der Südgrat ab dem Lagginjoch ist ein Traum!

Barre des Ecrins (4101 m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Barre des Ecrins (4101 m)

Wenn das Wetter am Alpenhauptkamm schlecht ist, scheint auf den südwestlichsten 4000ern oft die Sonne: Die Fahrt zur Barre des Écrins, der sich mit dem Domes de Neige verbinden lässt, ist die weite Anreise wert und mehr als nur ein Ausweichziel.

Man spürt schon fast das Mittelmeer und staunt über die wilden Zacken und Landschaften der Dauphiné. Längere Wege über einen spaltenreichen Gletscher und einen luftigen Grat machen die Tour zu einem Gesamterlebnis. Also genug Gesprächsstoff für die lange Heimfahrt.

Piz Bernina (404 9m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Piz Bernina (4049 m)

Die kürzeste Anreise gibt’s zum Piz Bernina, dem einzigen 4000er der Ostalpen. Der Biancograt ist eine hochgerühmte Traumlinie – muss man mehr dazu sagen?

Vielleicht das: Erstmalige Schweiz-Besucher sollten nicht erschrecken wie ich damals, als ich auf der Tschiervahütte mehr als zehn Euro für eine Wasserflasche berappte. Der Preis für die Schweizer Berge ist ein höherer – für den Piz Bernina zahlt er sich besonders aus: Vorherige Erfahrung in Fels und Eis entspannen auf dieser Tour, damit man die schmale Himmelsleiter genießen kann.

Finsteraarhorn (4273 m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Finsteraarhorn (4273 m)

Für mich der eleganteste 4000er. Eine Erscheinung, die man – abgelegen im Berner Oberland – nur durch lange Zustiege und Übergänge erreicht. Ich habe mich damals in den Südost-Grat des Finsteraarhorns verliebt, was in keiner liebevollen Annäherung endete, sondern in einer eisigen Biwaknacht am Grat.

Wir waren für diese sehr schwierige Tour zu langsam. Einmal möchte ich den Gipfel auch genießen. Der abwechslungsreiche Abstieg über den Hugisattel zur Finsteraarhornhütte ist mir gut in Erinnerung. Ich komme wieder – auf Ski.

Aiguille de Bionassay (4052 m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Aiguille de Bionassay (4052 m)

Die "Traversée Royale" ist für mich die schönste unter den "einfacheren" Touren auf den Montblanc: über die Domes de Miage, Aiguille de Bionnassay, den Dome du Gouter führt sie Konditionsstarke bis zum Gipfel. Wobei "einfach" noch immer heißt, dass eine knackige Kletterstelle im dritten Grad wartet, keine Seilbahn emporhilft und auf einem schmalen Firngrat balanciert wird.

Eine königliche Überschreitung – stabiles Wetter vorausgesetzt. In Erinnerung: die malerischen Linien über die Miage und Bionnassay.

Drei Traumgrate am Montblanc.

Lyskamm-Überschreitung (4532 m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Lyskamm-Überschreitung (4532 m)

Fällt es auf? Ich liebe schöne Grate und Linien. Auch den West- und Ostgipfel vom Lyskamm verbindet eine wunderbare Firnschneide. Rechts pfeift es hunderte Meter weit hinunter in ein Gletscherlabyrinth, links noch ein Stück weiter in eine eisig, felsige Nordwand.

Hier darf nichts schiefgehen – weder links noch rechts. Wir hatten das Glück einer perfekten Spur und konnten den Balanceakt mit Weitblicken übers Wallis genießen. Auf dem Castor begannen wir diese Linie – und verlängerten so unsere Freude.

Weißhorn-Überschreitung (4505 m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Weißhorn-Überschreitung (4505 m)

Unzählige Male bestaunte ich das Weißhorn bereits, diese perfekte weiße Pyramide, die stolz aus dem Wallis ragt wie die Cheopspyramide aus der Wüste. Drei Jahre habe ich auf gute Verhältnisse gewartet: Nie passten Schönwetterfenster, Verhältnisse, Akklimatisierung und mein Zeitbudget zusammen.

Auf dem benachbarten Bishorn waren wir bereits – diesmal geht’s weiter. Über den Nordgrat auf das Weißhorn und über den Ostgrat hinunter: ein schönes Abenteuer für all jene, die bereits Erfahrung mitbringen.

Peutérey Integral (4810 m)
© Andreas Lattner
Previous Next
Peutérey Integral (4810 m)

Wer alle 82 Viertausender besteigen möchte, kann auf dem Peutérey Intégral alles ausspielen, das er sich auf den anderen Touren angeeignet hat. Der gesamte Peutéreygrat führt erst in genialer Felskletterei auf die Aiguille Noire de Peutérey.

Nach langen Abseilmanövern geht’s in Fels und Firn über die Aiguille Blanche de Peutérey, den Grand Pilier d’Angle, den Montblanc de Courmayeur bis auf den Montblanc. Eine traumhafte Biwak-Tour, die schnell zum Albtraum wird, wenn man den permanenten Schwierigkeiten nicht gewachsen ist.

Drei Traumgrate am Montblanc.

1 / 10
Wenn dir die Galerie gefallen hat, teile sie auf:
  • Facebook
  • Twitter
  • What's App
  • Messenger
  • Telegram
  • Mail
  • AGB/Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzhinweis
  • Impressum
  • Cookies & Tracking