Free Solo-Begehung an der Großen Zinne in den Dolomiten
01. August 2002: Alexander Huber gelingt Hasse-Brandler Direttissima Free Solo
Vier Stunden benötigte Alexander Huber 2002 für sein Husarenstück in der Norwand der Großen Zinne, mit dem er in die Klettergeschichte eingehen sollte. Sein ungesicherter Alleingang durch die Hasse-Brandler Direttissima galt lange Zeit als die schwierigste Free-Solo-Besteigung weltweit. Im Video begleiten wir Alexander Huber bei seinem schwindelerregenden Solo durch die Wand.
01. August 2002: Alexander Huber gelingt Hasse-Brandler Direttissima Free Solo
Alexander Huber: Free-Solo durch die Hasse-Brandler Direttissima
Sie ist einer der ganz großen Extrem-Klassiker: Die Hasse-Brandler Direttissima durch die Norwand der Großen Zinne in den Dolomiten. 1958 nach viertägigem Ringen von Dietrich Hasse, Lothar Brandler, Sigi Löw und Jörg Lehne eröffnet, 1987 von Kurt Albert zum ersten Mal Rotpunkt begangen.
Zwei Meilensteine der Klettergeschichte, die 2002 von Alexander Huber noch getoppt wurden. Mit seiner Free Solo Begehung der legendären Route versetzte der Traunsteiner die internationale Klettergemeinde in ungläubige Schockstarre.
Die Kletterei im steilen, abschnittsweise leicht überhängenden Fels durch den zentralen Teil der Nordwand reicht bis in den VIII+ Schwierigkeitsgrad. Anhaltend muss im VII. Grad geklettert werden, nur im oberen Bereich der Route finden sich längere Passagen darunter (V. Grad).
Alexander Huber (*30. Dezember 1968 in Trostberg, Bayern) ist der Jüngere der Huberbuam. Seit Anfang der 90er-Jahre zählt er zu den besten Kletteren weltweit. Damals bewältigte Alexander zahlreiche alpine Routen im X. und Xi. Schwierigkeitsgrad.
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