Schmetterlinge nach Messner, Habeler und Lama benannt
In den europäischen Alpen wurden drei neue Arten von Nelken-Palpenfaltern entdeckt. Sie tragen die Namen Caryocolum messneri, Caryocolum habeleri und Caryocolum lamai.
Caryocolum messneri (Messners Nelken-Palpenfalter), Caryocolum habeleri (Habelers Nelken-Palpenfalter) und Caryocolum lamai (Lamas Nelken-Palpenfalter) - so heißen die drei neu entdeckten Arten von Nelken-Palpenfaltern, die Peter Huemer, Schmetterlingsexperte von den Tiroler Landesmuseen, in den europäischen Alpen mithilfe genetischer Untersuchungen ausgemacht hat.
Huemer hat in den vergangenen 30 Jahren bereits mehr als 100 unbekannte Schmetterlingsarten in den Gebirgen Mitteleuropas entdeckt und benannt.
Messner feiert am 17. September 2024 seinen 80. Geburtstag und ist noch kein bisschen "bergmüde".
1 / 45
Als Entdecker der neuen Nelken-Palpenfaltern-Arten, durfe er die Namen aussuchen. Er entschied sich für "Bergsteiger, die nicht nur durch ihre außergewöhnlichen alpinistischen Leistungen bekannt sind, sondern auch einen besonderen Bezug zu Natur- und Artenschutz haben", sagt er gegenüber dem Fachjournal "Alpine Entomology".
David kam am 04. August 1990 in Innsbruck zur Welt. Seine Mutter Claudia hatte wenige Jahre zuvor auf einer Trekkingtour in Nepal Rinzi Lama kennengelernt. Der Wanderführer folgte ihr nach Tirol, beide heirateten und blieben in der Alpenrepublik.
Die rund 13 bis 14 Millimeter großen Nachtfalter mit schwarz-braun-weiß gefleckten Flügeln kommen nur in Europa, Asien und Nordamerika vor.
Messners Nelken-Palpenfalter wurde bisher von Norditalien bis nach Griechenland nachgewiesen. Habelers Nelken-Palpenfalter flattert in den Regionen zwischen Südfrankreich, der Schweiz und Südostdeutschland und Caryocolum lamai in einem kleinen Gebiet in den Westalpen Italiens und Frankreichs.
0 Kommentare
Kommentar schreiben