Streaming-Tipp: Überlende eines Lawinenunglücks an der Zugspitze berichten@(zwischenHeadlineTag)>
Es ist der 31. Januar 2023, ein sonniger, etwas windiger Tag. Der Lawinenlagebericht gibt Gefahrenstufe 2 an, also mäßige Lawinengefahr. Benedikt, Florian und Paul aus dem Landkreis Weilheim-Schongau sind immer wieder gemeinsam mit Tourenski unterwegs. Die drei wollen auf den "Hohen Kamm", einen Berg im Zugspitzgebiet. Der Schnee ist optimal, die Tage zuvor hat es frisch geschneit und es herrschen gute Powderbedingungen.
Vom Ehrwalder Skigebiet aus machen sie sich auf den Weg, erreichen den Berg und sind bereits auf dem Rückweg, als es passiert. In einer Aufstiegspassage löst sich plötzlich ein Schneebrett. Ein Albtraum beginnt. In der Videoreportage "BR24 vor Ort" beschreiben die drei die dramatischen Augenblicke. Benedikt wird von der Wucht der Lawine umgeworfen und mitgerissen.
10 bis maximal 15 Minuten für die Rettung@(zwischenHeadlineTag)>
Vergeblich versucht er sich über dem Schnee zu halten, doch die Massen drücken ihn immer tiefer nach unten. "Die Lawine ist so gewaltig, da hast du keine Chance", sagt Benedikt später. Gut 100 Meter reißen ihn die Schneemassen Kopf über mit. Schließlich bleibt der damals 19-Jährige in einer Rinne liegen. Über ihm strömt der Schnee von allen Seiten zusammen. "Du kannst dich nicht mehr bewegen, der Schnee ist wie Beton", beschreibt er.
10-15 Minuten. Dann kommt der sogenannte “tödliche Knick” - der Moment, wenn die Wahrscheinlichkeit, bei einer Lawinenverschüttung zu überleben, drastisch sinkt. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Skifahrer, Skitourengeher und Wanderer sofort anfangen, ihre verschütteten Kameraden zu suchen und nicht erst auf die Bergwacht warten. Benedikts Tourenpartner Paul und Florian haben das Unwahrscheinliche geschafft
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