07. März 2023 | Update: Identität der verunglückten Bergsteigerin geklärt@(zwischenHeadlineTag)>
Wir die Landespolizeidirektion Tirol in einer Pressemitteilung bekannt gab, konnte die Identität der Toten geklärt werden: Es handelt sich um eine 27-jährige Deutsche. Aufgrund von Zeugenaussagen ist davon auszugehen, dass die Frau bereits am späten Nachmittag/Abend des 02. März 2025 aus unbekannter Ursache am Normalweg zum "Zuckerhütl" abgestürzt ist und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen hat.
Ursprüngliche Meldung vom 05. März 2025 | Lebloser Körper unterhalb des Gipfels@(zwischenHeadlineTag)>
Wie die Landespolizeidirektion Tirol mitteilt, hatte am 3. März 2025 gegen 12:00 Uhr ein Bergsteiger einen Notruf abgesetzt, nachem er ca. 150 Meter unterhalb des Berggipfels des "Zuckerhütl" eine leblose Frau im Schnee vorgefunden hatte. Die Verstorbene wurde mit dem Polizeihubschrauber geborgen und ins Tal gebracht.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge war die Verunglückte, welche für die Tour entsprechend ausgerüstet war, allein unterwegs. Sie dürfte im steilen Gelände am Zustieg zum Gipfel ausgerutscht und folglich ca. 130 Meter (ca. 80 Hm) abgestürzt sein. Dabei zog sie sich tödliche Verletzungen zu.
Das Zuckerhütl: Beliebte Gletschertour oberhalb des Skigebiets@(zwischenHeadlineTag)>
Das Zuckerhütl gilt bei guten Verhältnissen als technisch relativ einfache, aber hochalpine Gletschertour. Trotz der Nähe zum Stubaier Gletscher-Skigebiet sollte man das Zuckerhütl nicht unterschätzen. Der ursprüngliche Normalweg über den Ostgrat aus dem Pfaffensattel (bis 40 Grad steil, im Fels I) kann bestenfalls noch zur Skitourenzeit empfohlen werden. Im Sommer weichen die Bergführer aus dem Stubaital mittlerweile auf die Besteigung des Westgipfels aus dem obersten Gletscherbecken des Sulzenauferners aus.
