Alpentourismus in Gefahr? ARD-Doku mit Felix Neureuther@(zwischenHeadlineTag)>
Neureuther lebt selbst in dieser einzigartigen Landschaft und weiß: Der Klimawandel verändert nicht nur die Berge, sondern bedroht auch die Existenzgrundlage zahlreicher Menschen, die vom Tourismus und der Natur leben – und die Touristen selbst. Felix Neureuther begibt sich auf eine Reise quer durch die Alpen.
Er begegnet Menschen, die mit Leidenschaft und Mut an der Bewahrung ihrer Heimat arbeiten, und versucht, Antworten auf die Fragen zu finden: Wie können wir den Tourismus und die Lebensqualität in den Alpen inmitten von Klimaveränderung und folglich immer größeren Naturgefahren bewahren, wie können wir die Menschen schützen?
Die Reise beginnt in Bondo in der Schweiz, wo sich 2017 einer der größten Bergstürze der Alpen ereignet hat. Damals sind acht Wanderer auf ihrer Tour von den Gesteinsmassen getötet worden. Weiter geht es zur Zugspitze, wo Felix zusammen mit Geologen die Felsbewegungen untersucht, die durch den schmelzenden Permafrost ausgelöst werden.
Drohen auch in Deutschland künftig immer häufiger verheerende Felsstürze? Auch in Berchtesgaden zeigen sich die Spuren des Klimawandels: Zerstörte Wanderwege und ein schwindendes Wasserreservoir zwingen die Menschen, ihre traditionellen Methoden der Wasserversorgung zu überdenken und machen es Touristen schwerer, sichere Touren in den Bergen zu planen.
Treffen mit Simon Messner@(zwischenHeadlineTag)>
Doch diese Reise erzählt nicht nur von Verlust und Veränderung – sie erzählt vor allem von der Gestaltungskraft der Bewohner. In Südtirol trifft Felix auf die Winzerin Christine Burki und den Landwirt Simon Messner, Sohn der Bergsteiger-Legende Reinhold Messner, die einen inspirierenden Weg einschlagen. Zwischen modernem Tourismus und jahrhundertealten Traditionen suchen sie die Balance mit dem Ziel, ihre Heimat lebenswert und nachhaltig zu erhalten.
Und damit die natürlichen Ressourcen zu sichern, ohne die es keinen Tourismus gibt. Auf einer Klettertour erklärt der Profi, wie er als Bergführer mit den steigenden Naturgefahren umgeht und so den Alpentourismus weiterführt. Und auch die Rangerinnen im Nationalpark Berchtesgaden zeigen, wie wichtig es ist, schon den Kleinsten die Bedeutung und Schönheit der Natur nahe zu bringen.
Felix Neureuther findet in den Alpen Menschen, die nicht aufgeben und die so ein Beispiel dafür abgeben, dass der Wandel auch Chancen birgt. Diese Dokumentation ist mehr als eine Reise. Sie ist ein Appell, die Alpen zu schützen und zugleich eine Hommage an die, die sich mit ihrem Einsatz für eine lebenswerte Zukunft der Alpen engagieren.



4 Kommentare
Kommentar schreibenIch muß mich auch Walter und Robert anschließen. Ungeachtet des Klimawandels, wessen dieser auch immer geschuldet ist, sieht jeder Berggänger, und auch eine Herrn Neureuther sollte das bereits zu seiner aktiven Rutsch-Zeit aufgefallen sein, daß die im Moment sichtbarste Zerstörung der von mir und uns geliebten Bergwelt durch überbordende Skianlagen verursacht wurde und weiterhin wird (Wegsprengen ganzer Bergkuppen für super-duper-mega Skiareale, Abholzungen für die Rutscher-Schneisen, Präparieren der Rutscher-Pisten durch übelriechende Planierraupen, auch auf Gletschern, die darunter besonders leiden etc. etc.) neben der unglaublichen ästhetischen Verschandelung mit Liften und Beschneiungsanlagen mit "klarem Bergwasser". Daher verzichtete ich auf das Anschauen der Doku, aber vielleicht hat Hr. Neureuther dieses Thema auch dabei angeschnitten und sich Salz oder die chemischen Zusätze der Beschneiungsanlagen auf den Kopf gestreut. Bruno
Herr Neureuther sollte sich besser einmal dazu bekennen womit er sein Geld verdient hat.
Auch einmal ehrlich dazu stehen wie er und seine Weltcup KollegInnen auf Kosten der Natur teils Millionen gescheffelt haben.
Wie viele Flugmeilen, gesalzene Berghänge etc.. kostet so eine Weltcup Saison?
Für mich ist er die Falschheit und Scheinheiligkeit in Person.
Gerne gebe ich ihm meine Kontaktdaten für eine sachliche Diskussion.
Und? Geht´s dem Herrn Kovacs jetzt besser wenn der ganze Frust mal weggetippt wurde? Herr Neureuter trifft in der Doku Menschen die schon Ahnung von dem haben, was sie erzählen. Er tritt doch selbst gar nicht als Experte auf.
Nur weil er bekannt ist, da er öfter mal als Zweitschnellster hinter Marcel Hirscher den kunstbeschneiten Hang hinuntergefahren ist, wird er dadurch nicht zum Natur-Experten sui generis. Er ist ein ehemaliger Skifahrer und jetzt Co-Kommentator und Werbefigur. Er macht eben, womit er aufgrund seiner Bekanntheit weiterhin Geld verdienen kann. Ich bin seines klischeehaften "Werdenfelser Charmes" und seiner ständigen Medienpräsenz längst überdrüssig.