Von Google-Maps in die Irre geführt: Blockierte Wanderer gerettet@(zwischenHeadlineTag)>
Laut Bericht der Bergwacht ging der Notruf gegen 14 Uhr ein, als die beiden Wanderer auf dem Weg zum Hochgernhaus abseits der beschilderten Routen gestrandet waren. Die Männer waren zuvor mittels Google-Maps-Navigation bis zum Gipfel des Hochlerch (1520 m) aufgestiegen. Um von dort zum Hochgernhaus abzusteigen, hätte sich das Duo in einen steilen und feuchten Hang begeben müssen. Da sie sich dies nicht zutrauten und auch der Rückweg über den Aufstiegsweg für sie nicht infrage kam, setzten die beiden den Notruf ab.
Daraufhin machten sich vier Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug auf dem Weg zum Hochgernhaus, von wo aus sie zu den Blockierten aufstiegen. Dort angekommen sicherten sie die verängstigten Urlauber aus Norddeutschland und begleiteten sie am Seil gesichert zum Hochgernhaus. Von dort konnte das Duo den Abstieg eigenständig fortsetzen.
Warnung der Bergwacht!@(zwischenHeadlineTag)>
Die Bergwacht spricht in ihrem Post eine Warnung aus:
"Weil sich bereits am vergangenen Gründonnerstag ein Einsatz an gleicher Stelle mit einer Bergsteigerin aus München zugetragen hatte, welcher ganz genauso abgelaufen ist, weist die Bergwacht Marquartstein darauf hin, dass die nordseitigen Gipfellagen der Chiemgauer Berge noch teilweise schneebedeckt und sehr rutschig sind. Außerdem bittet sie die Bergsteiger, ihre Tour am besten noch daheim detailliert zu planen, dann passiert es hoffentlich nicht, dass man plötzlich keine Alternative mehr sieht für einen eigenständigen Abstieg."
Über den Hochlerch@(zwischenHeadlineTag)>
Die Steige um den Hochlerch sind durchaus anspruchsvoll (bis zu T5). Gerade um den Gipfel herum sind im teils ausgesetzten Gelände Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Kletterkönnen nötig. Auch die Wegfindung ist mangels durchgehender Beschilderung für Ungeübte eine Herausforderung.



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