Unzureichende Ausrüstung: Familien bei Schlechtwetter vom Schafberg gerettet@(zwischenHeadlineTag)>
Die beiden vierköpfigen Familien aus Niederösterreich und Deutschland waren am Vormittag gemeinsam zu dem bekannten Aussichtsberg im Gemeindegebiet von St. Gilgen aufgebrochen. Wie die Polizei mitteilt, mussten sie wegen einer Wegesperre auf eine alternative Route ausweisen. Dort gerieten sie aufgrund des dichten Nebels jedoch vom Track ab und fanden sich schließlich in steilen, teilweise schneebedeckten Gelände wieder.
Dort kam zunehmend Panik auf, da sich das Gelände als immer unwegsamer erwies, sich das Wetter weiter verschlechterte und einige Personen bereits mit einer beginnenden Unterkühlung zu kämpfen hatten. Schließlich traute sich die Gruppe weder vor noch zurück und setzte blockiert gegen 16:30 Uhr den Notruf ab. Daraufhin wurden Einsatzkräfte der Bergrettung zum Ort des Funksignals geflogen.
Eine direkte Seilbergung war laut Polizei aufgrund der Sicht- und Wetterlage nicht möglich, weshalb die Gruppe zunächst provisorisch gesichert und über ein Seilgeländer aus dem steilen Gelände begleitet wurde. Aus dieser niedrigeren Lage konnten alle Beteiligten unverletzt mit dem Hubschrauber weiter ins Tal transportiert werden. Wie die Alpinpolizei weiter mitteilt, waren die Gruppenmitglieder teilweise nur in kurzen Hosen und mit unzureichendem Schuhwerk unterwegs.


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