Zwei Bergsteiger bei schwierigen Bedingungen aus der Eiger-Nordwand gerettet@(zwischenHeadlineTag)>
Wie die Rega berichtet, waren die beiden Alpinisten aus Italien bereits seit Freitag auf Höhe des "Todesbiwaks" blockiert. Nach einem für die Wand typischen Wetterumschwung hatten die beiden Männer am Samstagvormittag den Notruf abgesetzt, nachdem ihnen Neuschnee Auf- und Abstieg blockierte. Zuvor hatte das Duo bereits eine Nacht auf 3300 Metern verbracht.
Laut Mitteilung scheiterte ein erster Rettungsanlauf aus der Luft aufgrund starker Abwinde. Immerhin gelang es den Rettern bei diesem Anlauf, die Position beiden Bergsteiger zu bestimmen und ihnen somit telefonisch Anweisungen zu einem möglichen Rückzug in tiefere Abschnitte der Wand zu geben. Dazu kam es jedoch zunächst nicht, da starker Wind und aufziehender Nebel jeden weiteren Flugversuch unmöglich machten.
Bilder und Infos zur Besteigungsgeschichte findet ihr in dieser Fotogalerie der Eiger-Nordwand:
Unverletzt und leicht unterkühlt aus der Eiger-Nordwand gerettet@(zwischenHeadlineTag)>
Die zuständige Einsatzleiterin der Rega hielt regelmäßigen Telefonkontakt mit den Blockierten. Am späten Nachmittag hatte sich das Wetter so weit gebessert, dass ein weiterer Flug zur Wand mit einem leistungsfähigeren Helikopter gewagt werden konnte. Unterdessen war es den beiden Italienern in der Wand gelungen, sich etwas aus dem oberen Wanddrittel zurückzuziehen. Ein Bergretter konnte zu ihrer neuen Position abgelassen werden und die beiden sichern.
Alle drei konnten schließlich per Rettungswinde zum Zwischenlandeplatz auf der Kleinen Scheidegg geflogen werden. Die gerettete Seilschaft war bis auf eine leichte Unterkühlung unverletzt geblieben.



1 Kommentar
Kommentar schreibenniemand muss in die Wand, aber, dass die dann erwarten da herausgeholt zu werden mit Hochrisiko für die Retter...ich versteh das nicht.