Lawine an der Königsspitze: 28-Jähriger tot aufgefunden@(zwischenHeadlineTag)>
Wie mehrere Medien mit Berufung auf die Bergrettung vermelden, waren zwei italienische Bergsteiger am späten Vormittag von der Lawine erfasst worden. Einer der beiden wurde nur wenige Meter mitgerissen und kam unverletzt an der Schneeoberfläche zum Liegen, sein 28 Jahre alter Tourenpartner galt zunächst als vermisst.
Die umgehend eingeleitete Erstsuche nach dem 28-Jährigen blieb ohne Erfolg und musste zwischenzeitlich aufgrund ansteigender Lawinengefahr unterbrochen werden. Zuvor hatten die Einsatzkräfte noch den Helm des Vermissten gefunden. Auch die Ortung des Mobiltelefon des Mannes blieb am Unfalltag ohne Ergebnis.
Schließlich wurde der Vermisste am Folgetag von den Rettungskräften tot aus den Schneemassen geborgen. Im Einsatz standen die Bergrettungen Sulden und Prad, die Freiwillige Feuerwehr Sulden und die Notarzthubschrauber Pelikan 1 und Pelikan 3.
Über die Skitour auf die Königspitze (3851 m)@(zwischenHeadlineTag)>
Die Königspitze ist Ziel einer äußerst anspruchsvollen Skihochtour im Ortlergebiet. Aufgrund der extremen Steilheit (Lawinengefahr!) wird der Großteil des Anstiegs in der Regel zu Fuß zurückgelegt. 1650 Hm müssen vom Parkplatz über die Pizzinihütte (2700 m) und den Gran-Zebru-Gletscher bis zum Gipfel bewältigt werden. Durch mehrere steile Rinnen und den ausgesetzten Gipfelgrat geht es zum höchsten Punkt auf 3851 Metern. Die Abfahrt erfolgt meist über die Aufstiegsspur. Nur erfahrene Skibergsteiger wagen sich bei guten Bedingungen auch in die Gipfelflanke, die keine Fehler verzeiht.

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