Tödlicher Kletterunfall am Schmalstöckli: Frau stürzt 100 Meter ab@(zwischenHeadlineTag)>
Am Unfalltag hatten sich mehrere Seilschaften in unterschiedlichen Routen am Schmalstöckli (2011 m) befunden, als sich gegen 13 Uhr der tödliche Absturz ereignete. Die 56-jährige Kletterin befand sich gerade im Abstieg, als sie plötzlich zu Fall kam und 100 Meter den Fels hinabstürzte. Durch den Aufprall erlitt die Deutsche tödliche Verletzungen, denen sie noch am Unfallort erlag.
Laut Kantonspolizei wurden durch den Fall eine 50-jährige Frau erheblich und 59 Jahre alter Mann leicht verletzt. Beide Personen hatten sich zum Unfallzeitpunkt im Aufstieg zum Gipfel befunden. Beobachter des Vorfalls alarmierten umgehend die Rettungskräfte.
Für die Bergung der Verstorbenen und die medizinische Vor-Ort-Versorgung der beiden Verletzten wurden zwei Hubschrauber angefordert. Das Care Team des Kantons Schwyz betreute die Angehörigen der toten Kletterin. Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls aufgenommen.

Am Schmalstöckli im Gemeindegebiet von Riemenstalden ereignete sich das tödliche Unglück.
Über das Klettern am Schmalstöckli @(zwischenHeadlineTag)>
Das 2011 Meter hohe Schmalstöckli ist ein markanter freistehender Felsgipfel südöstlich der Lidernenhütte. Der Zapfen ist den Kletterern vorbehalten: Etwa 40 Routen zwischen einer und sechs Seillängen führen zum höchsten Punkt. Die Touren mit der Schwierigkeit zwischen 4c und 8a bieten sowohl etwas für Anfänger wie für Profis. Das Gros der Routen ist sportklettermäßig abgesichert. Die Seilbahn hinauf zur Hütte macht den Fels zum beliebten und schnell erreichbaren Kletterziel.

