Berg-Bündnis macht Druck: Gipfeltreffen auf der Zugspitze@(zwischenHeadlineTag)>
Auf dem Gipfel von Deutschlands höchstem Berg standen Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft, Bergsport, Naturschutz und Politik Schulter an Schulter, um eine deutliche Botschaft zu senden: Bayerns Berge und das Voralpenland brauchen Schutz – und zwar jetzt!
In den vergangenen Wochen hatten verschiedenste Bündnispartner unter dem Motto "Rettet die Berge" bereits vor der Münchner Staatskanzlei und am Marienplatz bunt und lautstark gemahnt, dass die Zeit des Aufschiebens vorbei sei. Nun hat diese Mahnung die Zugspitze erreicht. Die bei einer Pressekonferenz vorgestellte Resolution "Unsere Gletscher, unsere Berge: Heimat bewahren!" soll als Weckruf verstanden werden.
Fünf zentrale Forderungen@(zwischenHeadlineTag)>
Der Rückzug der letzten bayerischen Gletscher sei zwar nicht aufzuhalten, aber die Folgen für Mensch und Natur, Wasserhaushalt und Artenvielfalt, Bergsport und Tourismus seien mit schnellem und entschiedenem Handeln noch abzumildern. Die Initiatoren fordern fünf zentrale Punkte:
1. Konkrete Schritte beim Ziel "klimaneutrales Bayern 2040"
2. Besserer Schutz von Bergwäldern und Wasserressourcen
3. Naturverträglichen Tourismus
4. Absicherung der Ehrenamtlichen in der Bergrettung
5. Konsequenten Artenschutz
"Die Gletscher schmelzen – und mit ihnen darf nicht auch unser Wille zum Handeln dahinschmelzen", so die beteiligten Verbände und Organisationen. Die Resolution macht deutlich: Klimaschutz ist kein abstraktes Zukunftsthema. Er betrifft Menschen direkt: vom Bergsportler bis zur Familie im Voralpenland, von Reisenden bis zu Wissenschaftlern und Menschen, die Wasser aus alpinen Bächen beziehen.
Unterzeichner der Resolution sind Bayern SPD, BUND Naturschutz, Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag, CIPRA Deutschland, Prof. Dr. Wilfried Hagg, Glaziologe Hochschule München, LBV – Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern, Mountain Wilderness Deutschland, Thomas Müller, Trainer Nordische Kombination, Olympiasieger im Team 1988, NaturFreunde Bayern e.V., ÖDP Bayern, Protect our Winters (POW) Germany.

7 Kommentare
Ach Morton, warum wechselst Du denn das Pseudonym nun wieder zu Deinem Walter-Alias, als der Du hier schon so viele Male aufgefallen bist, wenn es um irgendetwas geht, was den blauen Wutbürger nachts um eins noch an den Rechner treibt: vegetarische Ernährung (Ideologie!), Maßnahmen gegen den Klimawandel (Ideologie!!), geschlechtergerechte Schreibweise (Ideologie!!!).
Ich instrumentalisiere gar nichts. Erschüttert bin ich tatsächlich. Aber nicht in meinen "Glaubenssätzen" (die gar keine sind, sondern faktenbasierte Überzeugungen), wie wenig das durch den menschengemachten Klimawandel verursachte millionenfache Leid und die katastrophalen Folgen für die Natur Menschen wie Dich in ihrer privilegierten Boomer-Welt interessieren.
"007" scheint in seinen Glaubenssätzen erschüttert. Anders ist es kaum zu erklären, warum er andere persönlich angehen zu müssen glaubt - im Duktus moralischer Überlegenheit mit sehr viel Selbst- und Sendungsbewusstsein und wenig Argumenten. Es ist eben so viel einfacher, nicht zu hinterfragen, sondern zu glauben. Unterkomplexen Problembeschreibungen und schlichte, aber radikale Lösungsversprechen sind nicht erst seit heute massentauglich und attraktiv. Da ist es am Ende sogar egal, ob eine Maßnahme etwas bewirkt oder nicht, ob Bayern etwas am Weltklima ändern kann oder nicht. Hauptsache, man kann sich dabei besser fühlen als andere, gleich was es kostet, gleich was es bringt. Dafür instrumentalisiert man eben zur Not auch mal den "globalen Süden", ohne diesen wirklich zu unterstützen. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Selbständiges Denken scheint so langsam wieder eine Renaissance zu erleben... sei es im Ulmer Reihenhäuschen oder anderswo!
@Daniel: "Problematisch wird es, wenn dieses Thema politisch und/oder ideologisch belegt wird und Zukunftsangst damit geschürt wird."
Erzählst Du das aus Deinem Ulmer Reihenhäuschen eigentlich auch den zwei Milliarden Menschen im Globalen Süden, die vom menschengemachten Klimawandel künftig existenziell bedroht sind?
Alles easy. Sollen sich nicht so haben. War schon immer so. Leben geht weiter. Oder halt nicht.
@Morton Slumber (haha, wie witzig dieses Pseudonym!):
Ich fasse deine ätzend-belehrende Boomer-"Argumentation" mal ohne Geschwafel zusammen:
Weil andere Big Player klimapolitisch versagen, muss Deutschland dies unbedingt auch tun.
Keine Pointe.
Die Parteifunktionäre sind da bestimmt klimaneutral hochgelaufen, wie ich sie einschätze. Vielleicht lag's an der dünnen Luft da oben, dass sie sich jetzt plötzlich nonchalant des Heimatbegriffs besinnen. Und wenn man jetzt noch eine Käseglocke über das Land der Bayern stülpt, wird man dort bis 2040 bestimmt auch unabhängig vom übrigen Weltklima sein.
Unbeschadet aller sonstiger Fragen und Zweifel sieht es derzeit nämlich nicht so aus, als ob sich bspw. China, Indien, Russland und die USA (unter der derzeitigen Führung) der hiesigen Klimapolitik unterwerfen. Die Menge des jeweiligen CO2-Ausstoßes und dessen Entwicklung über die Jahre kann man zwanglos öffentlich zugänglicher Quellen wie statista.com entnehmen. Oder bspw. auf ourworldindata.org unter "co2-emissions".
Aber die Welt hat großes Glück, am bayerischen Wesen wird letztenendes das Klima genesen. Dank der unbeirrbaren Kämpfer, die sich für uns unerschrocken auf die Zugspitze aufgemacht haben, um den Tourismus nachhaltiger zu gestalten. Von dieser Stelle also schon einmal herzlichen Dank dafür.
Glauben ist einfach. Unglauben macht Arbeit. Und Ärger.
Wahlwerbung für SPD und Grüne. Am besten wir setzen 10 Windräder auf die Zugspitze.
Naturschutz & Umweltbewusstsein
sollte ein Selbstverständnis sein.
„Hinterlasse Deine Umgebung so, wie Du sie antreffen möchtest!“
Unsere Erde“ unterliegt einem ständigen Wandel. Dies sollte den Figuren auf diesem Bild bewusst sein. Sie stehen dort auf ehem. Meeresgrund und jammern, dass heute die Gletscher abschmelzen. Wäre eine sichtliche Zunahme derselben besser?
Diese Welt wird sich noch lange weiterdrehen, nachdem die Menschheit diesen Planeten verlassen hat.
Problematisch wird es, wenn dieses Thema politisch und/oder ideologisch belegt wird und Zukunftsangst damit geschürt wird.
Zu Frau Katharina Schulze braucht man nichts hinzuzufügen.
Genießen die Natur & alles was sie Ihnen zu bieten hat.
Gehen Sie respektvoll mit diesem Gut, welches wir erleben dürfen um, damit auch unsere Nachfahren den Naturgenuss pflegen können.