Bergunfall in den Dolomiten

Durch Steinschlag schwer verletzt: Bergsteiger in der Brenta gerettet

Während einer Tour an der Cima Brenta Alta in den Dolomiten ist ein 53-Jähriger durch Steinschlag schwer verletzt worden.

Durch Steinschlag schwer verletzt: Bergsteiger in der Brenta gerettet
© IMAGO / Frank Bienewald

Durch Steinschlag schwer verletzt: Kletterer in der Brenta gerettet

Der 53-Jährige war laut Medienberichten am 18. Oktober 2025 gemeinsam mit seinem Seilpartner auf dem Normalweg zum Gipfel der Cima Brenta Alta (2960 m) unterwegs, als er etwa 100 Meter unterhalb des höchsten Punkts von einem Gesteinsbrocken getroffen wurde. Die Wucht des Steinschlags riss den Mann aus der Wand, er stürzte mehrere Meter ab.

Dabei erlitt der Bergsteiger schwere Verletzungen, blieb jedoch laut Bericht der Rettungskräfte bei Bewusstsein. Sein Begleiter setzte sofort den Notruf ab, woraufhin sich Teams der Bergrettungen Molveno und Madonna di Campiglio begleitet von einer medizinischen Einsatzgruppe per Hubschrauber zum Unfallort begaben.

Nach der Erstversorgung am Berg wurde der kritisch Verletzte per Hubschrauber geborgen und ins Krankenhaus Santa Chiara in Trient geflogen. Der Seilpartner des 53-Jährigen wurde von den Einsatzkräften zurück nach Madonna di Campiglio begleitet.

Der Normalweg auf die Cima Brenta Alta

Die leichteste Route zum Gipfel der Cima Brenta Alta ist bis heute die der Erstbegeher des Gipfels. Von der Pedrottihütte (2496 m) führt der Weg Nr. 318 zunächst hinauf zur Bocca di Brenta und dann in nördlicher Richtung zum Einstiegskamin.

In leichter Kletterei (I und II) folgt man der Linie über Schuttterrassen und die für die Brenta-Dolomiten charakteristischen Bänder zum Gipfel. Anspruchsvollere Routen sind etwa die Südkante (V-, Erstbegeher Miori und Prati 1926) und die Westwand (Stegerroute, III, Agostini und Steger 1928). Auch in der Nordostwand des Berges befinden sich mehrere Touren.

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