Yannick Flohé wiederholt "Excalibur" (9b+) in Arco@(zwischenHeadlineTag)>
Excalibur wurde 2023 von Stefano Ghisolfi erstbegangen und hatte bis Anfang 2025 lediglich zwei Wiederholungen verzeichnet: durch Will Bosi sowie Brooke Raboutou, der damit auch die erste Frauenbegehung gelang. Die Route gilt als hochgradig conditionsabhängig und stellte für Flohé eine langwierige Herausforderung dar.
Insgesamt 19 Sessions investierte der 28-Jährige in das Projekt, bevor ihm die Durchsteigung kurz vor Weihnachten 2025 gelang. Vor allem die Schlusssequenz mit einem extrem kleinen Zweifingerloch erwies sich als Schlüsselstelle. "Die letzten zwei Züge waren für mich der Knackpunkt – besonders das Zweifingerloch, in das ich gerade so Mittel- und Zeigefinger bekomme. Ohne perfekte Ausführung wurde der letzte Move unmöglich“, erklärt Flohé.
Neben der reinen Schwierigkeit forderte die Route vor allem Geduld und sorgfältiges Timing. Hautprobleme und Rückschläge begleiteten den gesamten Prozess. "Haut, Geduld und Bedingungen waren die entscheidenden Faktoren. Teilweise habe ich nach einem einzigen Versuch vier Tage pausiert, nur um dieselbe Hautverletzung wieder aufzureißen“, so Flohé weiter.
Mit der Begehung von Excalibur schloss Flohé sein letztes großes Vorstiegsprojekt des Jahres 2025 ab. Bereits im August 2025 hatte er mit Rastaman Vibrations (9b) ein weiteres Topziel verwirklicht. "Am Ende ging es mir gar nicht mehr ums Durchsteigen – ich bin einfach immer wieder zurückgekommen, habe zwei oder drei Versuche gemacht und bin wieder abgereist. Als ich den letzten Zug dann hielt, war ich fast selbst überrascht", sagt Flohé rückblickend.
Exkalibur: Masterpiece oberhalb des Gardasees@(zwischenHeadlineTag)>
"Excalibur" befindet sich im Klettergebiet Bus de la Stria nahe Arco im italienischen Sarcatal nur wenige Kilometer oberhalb des Gardasees. Die rund 12 Meter lange Sportkletterroute verläuft durch eine etwa 40 Grad überhängende Wand und zeichnet sich durch extrem kleine Griffe, weite Züge und hochkomplexe Bewegungsabfolgen aus.
Besonders berüchtigt ist der finale Boulder mit einem winzigen Zweifingerloch, der absolute Präzision und perfekte Haut erfordert. Die Route gilt als stark konditionsabhängig und zählt aufgrund ihrer durchgehenden Schwierigkeit, der Steilheit und der mentalen Belastung zu den derzeit anspruchsvollsten Linien im oberen 9b+-Bereich weltweit.



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