Absturz abseits des Klettersteigs@(zwischenHeadlineTag)>
Der Mann war am 16. März im Gemeindegebiet von Bad Eisenkappel unterwegs und hatte eine Tour im Bereich des Koschlak-Klettersteig geplant. Laut Polizei war er für die Klettersteigbegehung entsprechend ausgerüstet. Im unteren Abschnitt des Steigs verließ der 68-Jährige jedoch die gesicherte Route und bewegte sich anschließend in felsigem, abschüssigem Gelände weiter.
Dabei kam er aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz und fiel etwa 30 Meter über steiles Gelände bergab. Eine weitere Klettersteiggeherin entdeckte den Verunglückten und setzte sofort einen Notruf ab. Die Besatzung des Rettungshubschraubers Christophorus 11 wurde alarmiert. Der Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Der Leichnam wurde anschließend von Einsatzkräften der Bergrettung Bad Eisenkappel sowie der Alpinpolizei gesichert. Die Bergung erfolgte schließlich mit dem Polizeihubschrauber Libelle, der den Verstorbenen aus dem Gelände ins Tal flog.
Der Koschlak-Klettersteig in den Karawanken@(zwischenHeadlineTag)>
Der Koschlak-Klettersteig zählt zu den bekannten alpinen Unternehmungen in den Karawanken. Er gilt als mittelschwerer Genuss-Klettersteig und führt in Schwierigkeit C über mehrere Steilstufen. Eine Nepalbrücke und ein Höhlendurchschlupf sind die Höhepunkte der Ferrata. In einer Variante kann man die Schwierigkeit auf C/D steigern.
Wer es etwas schwerer mag, kann nebenan den schweren Türkenkopf-Klettersteig (D/E) angehen. Während der eigentliche Steig durch Stahlseile und Sicherungen erschlossen ist, finden sich daneben steile Fels- und Schrofenbereiche, die bei einem Verlassen der Route Absturzgefahr bergen.

