Skitourengeher verunfallt: Absturz im Karstgelände@(zwischenHeadlineTag)>
Am Sonntagnachmittag (22. März 2026) ging um 14:36 Uhr ein Alarm bei der Bergrettung ein. Auf etwa 2.033 Metern Höhe, im Bereich der Passauer Hütte, war ein deutscher Skitourengeher bei der Abfahrt in eine Doline gestürzt.
"Der 66-Jährige dürfte bei seiner Skitourenabfahrt die Doline übersehen haben und ist rund 25 Meter in diese abgestürzt", schildert Einsatzleiter Georg Wölfler von der Bergrettung Leogang. Drei Begleiter setzten umgehend den Notruf ab.
Die Einsatzkräfte wurden per Hubschrauber zur Unfallstelle geflogen. Anschließend wurde der Verunglückte per Mannschaftsflaschenzug geborgen. Der Mann hatte beim Sturz eine Schulterverletzung erlitten und wurde nach der Bergung vom Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Zell am See geflogen.
Im Einsatz standen 14 Bergretter, die Alpinpolizei sowie mehrere Hubschrauberteams, darunter auch die Polizeihubschrauberbesatzung Libelle. Gegen 17 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.
Leoganger Steinberge: Ruhiges Skitourengebiet um die Passauer Hütte@(zwischenHeadlineTag)>
Die Leoganger Steinberge zählen zu den markantesten Kalkgebirgen der nördlichen Ostalpen und bieten ein eher ruhiges, ursprüngliches Skitourengebiet. Ausgangspunkt vieler Touren ist der Bereich rund um die Passauer Hütte, die als zentraler Stützpunkt dient. Die klassischen Routen führen in hochalpine Karstlandschaften mit weiten Mulden, steileren Flanken und eindrucksvollen Felskulissen.
Typisch für die Region ist jedoch das stark strukturierte Gelände: Dolinen, Rinnen und felsdurchsetzte Passagen prägen das Bild. Im Winter sind viele dieser Geländeformen eingeschneit und damit schwer erkennbar, was eine aufmerksame Routenwahl und gute Orientierung erfordert. Skitouren in den Leoganger Steinbergen gelten als landschaftlich besonders reizvoll, verlangen aber Erfahrung im Umgang mit alpinem Gelände und den spezifischen Gefahren des Karsts.




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