Nächtlicher Einsatz unterhalb des Prinz-Luitpold-Hauses
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind vier Wanderer in den Allgäuer Alpen unterhalb des Prinz-Luitpold-Hauses in eine Notlage geraten. Nach Angaben der Bergwacht Hinterstein seien die Personen im steilen Gelände in knietiefem, aufgeweichtem Schnee nicht mehr vorangekommen.
Ein Hubschraubereinsatz war laut Bergwacht aufgrund von dichtem Nebel nicht möglich. Stattdessen machte sich eine Mannschaft zu Fuß und mit Tourenski auf den Weg zur Einsatzstelle. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte von der Bergwacht Hindelang. Um überhaupt in das Tal zu gelangen, mussten die Retter stellenweise die verschneite Fahrbahn freischaufeln.
Erschöpft und unterkühlt: Gesicherter Abstieg
Die vier Wanderer seien laut Bergwacht klatschnass, durchgefroren und völlig erschöpft gewesen. Dennoch konnten sie – am Seil gesichert – eigenständig mit den Einsatzkräften ins Tal absteigen. Der Einsatz zog sich bis in die frühen Morgenstunden und endete gegen 03:00 Uhr.
Das Prinz-Luitpold-Haus auf 1846 m gilt als zentraler Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren in den Allgäuer Alpen. Von der Hütte führen sowohl klassische Wanderungen als auch anspruchsvolle Gipfelanstiege, etwa auf den Hochvogel, einen der markantesten Berge der Region. Auch Übergänge wie der Jubiläumsweg zum Schrecksee oder mehrtägige Unternehmungen auf dem Grenzgänger-Fernwanderweg sind von hier aus möglich. Das Prinz-Luitpold-Haus bietet mit einem gut ausgestattetem Winterraum auch im Winter die Möglichkeit einer Übernachtung in Selbstversorgung.

2 Kommentare
Kommentar schreibenEinglück haben wir soooo hervorragend augebildete Bergretter
Ich selbst bin aus den Bergen und weiss wie schnell es sich bei uns ändert
Vom Wetter her ...
Deswegen ein grosses Lob
An diese Hervorragenden Helfer
Sie sind unbezahlbar !!!!!!
Mein Vater is selbst Schilehrer und Bergführer
Vielen lieben Dank dass es euch Fleißigen
Männer gibt ...Oder auch Frauen...
Zeit für eine Mulistaffel....