Gefährlicher Fund: Klettersteiggeher stößt auf Weltkriegsgranate
Ein Bergsteiger hat laut Bericht der Kronenzeitung in der Koschuta ein explosives Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Mann aus Kroatien informierte nach seiner Tour die Kärntner Polizei und übermittelte dabei sowohl Fotos des Fundstücks als auch die genaue Position im alpinen Gelände.
Nach Eingang der Meldung wurden die Zufahrtswege im Bereich eines Klettersteig-Einstiegs in der Koschuta (Karawanken) vorsorglich gesperrt. Gleichzeitig alarmierten die Behörden den österreichischen Entminungsdienst. Mithilfe eines Polizeihubschraubers wurde die Fundstelle am Pfingstmontag lokalisiert und aus der Luft überprüft.
Blindgänger noch vor Ort entschärft
Vor einer möglichen Sprengung kontrollierten Einsatzkräfte zunächst, ob sich Bergsteiger oder Wanderer im unmittelbaren Gefahrenbereich aufhielten. Anschließend wurde ein Spezialist des Entminungsdienstes zur Fundstelle geflogen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine scharfe Werfergranate aus Kriegszeiten handelte.
Der Blindgänger konnte noch im Gelände entschärft werden. Während des Einsatzes sicherten mehrere Polizeikräfte den Bereich ab, um ein Betreten der Gefahrenzone auszuschließen. Die Granate wurde anschließend vom Entminungsdienst abtransportiert und fachgerecht zur Vernichtung übernommen.
Der konkrete Einsatzort wurde nicht genannt, im Gebiet befinden sich u. a. der Lärchenturm-Klettersteig (D) sowie der ÖTK-Klettersteig am Koschutnikturm (B/C).

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