Wegweiser am Schrecksee verschwunden
Am Schrecksee sind offenbar mehrere Wegweiser entwendet worden. Darauf macht der DAV Landsberg in einem Social-Media-Beitrag aufmerksam. Es wird darauf hingewiesen, dass das Abmontieren von Schildern nicht nur Diebstahl ist, sondern auch die Sicherheit anderer Bergsportler beeinträchtigen kann.
Orientierungshilfen können Leben retten
Wegweiser im alpinen Gelände dienen der Orientierung und helfen dabei, markierte Routen zu finden. Fehlen sie, steigt insbesondere bei schlechter Sicht, unerfahrenen Wanderern oder an Wegverzweigungen das Risiko, sich zu verirren oder in schwieriges Gelände zu geraten.
Die Verantwortlichen appellieren deshalb an Besucher, Schilder weder abzumontieren noch mitzunehmen. Auch beschädigte oder vermeintlich "heruntergefallene" Wegweiser sollten an Ort und Stelle belassen und den zuständigen Stellen gemeldet werden.
Schrecksee gehört zu den meistbesuchten Bergzielen im Allgäu
Der Schrecksee zählt zu den bekanntesten Bergseen Deutschlands und erlebt seit Jahren einen starken Besucheransturm – nicht zuletzt durch seine Präsenz in den sozialen Medien. Im Jahr 2024 waren es 13.000 Wanderer, 2025 bereits 16.000. Besonders Sonnenaufgangstouren und Übernachtungen im Schutzgebiet beschäftigen die Behörden regelmäßig.
In diesem Sommer kontrolliert die Allgäuer Alpinpolizei verstärkt Hotspots wie den Schrecksee und den Gaisalpsee. Dabei wurden bisher zahlreiche Verstöße gegen Naturschutzbestimmungen festgestellt. Wer unerlaubt im Schutzgebiet biwakiert, muss mit Bußgeldern von bis zu 400 Euro rechnen. Auch unerlaubtes Angeln wurde von der Polizei geahndet.
Anspruchsvolle Bergtour im Naturschutzgebiet
Der auf 1813 m gelegene Schrecksee zählt zu den bekanntesten Bergseen Deutschlands. Die Wanderung führt durch das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen und verlangt trotz der Popularität Trittsicherheit, Kondition und eine gute Orientierung. Je nach Ausgangspunkt sind rund fünf bis sieben Stunden Gehzeit sowie etwa 900 bis 1100 Höhenmeter zu bewältigen.


3 Kommentare
Kommentar schreibenIch bin vor ca. 4 Wochen den Weg vom Schrecksee zur Landsberger Hütte gelaufen und dort waren ca. 3 Schilder an einer absolut schwachsinniger Stelle hingestellt worden und haben in falsche Richtung gezeigt.
Auf den ersten Blick sah es so aus, als ob die Schilder dort hingehören würden, sie lagen da nur dort so...
Dieser See muß sehr mysteriös sein, vor ein paar Tagen, wie ich hier las, griffen Killerschafe Jugendliche an, so daß die Bergwacht ausrücken mußte und nun verschwinden Wegweiser. (Kein) Spaß beiseite, irgendwie scheint es da bei einigen Zeitgenossen, die sich aus welchem Grund auch immer in die Bergwelt verirrten, gehörig im Kopf herumzurumoren, was zu schweren Schädigungen des Organs führte, das sich zwischen ihren Ohren befindet, insofern überhaupt vorhanden. Traurig, Bruno
PS @Bergfex - mir erscheint das verwendete Adjektiv etwas überflüssig - ich meine, daß Vandalismus immer unnötig ist. Aber natürlich stimme ich Ihnen in der Kernaussage zu, das nur nebenbei.
Einfach nur traurig dieser unnötige Vandalismus und Diebstahl.
Die Leute haben einfach keinen Anstand oder Respekt mehr!