2000 Km, acht Länder, ein Rekord: Sophie Woods auf der Via Alpina
Die neuseeländische Ultraläuferin Sophie Woods hat auf der Via Alpina eine neue Fastest Known Time (FKT) aufgestellt. Für die mehr als 2000 Kilometer umfassende Alpen-Durchquerung von Muggia bei Triest bis nach Monaco benötigte die 42-Jährige lediglich 28 Tage und 17 Stunden – und stellte damit sowohl einen neuen Frauenrekord als auch eine neue Gesamtbestzeit auf.
Woods, die im Wettkampf unter dem Namen Sophie Grant startet, begann ihre Tour am 4. Juli im Nordosten Italiens. Die Route führte sie durch Italien, Slowenien, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, die Schweiz und Frankreich, ehe sie am 1. August das Fürstentum Monaco erreichte. Insgesamt bewältigte sie dabei mehr als 117.000 Höhenmeter, trotz mehrerer Gewitter und zweier Hitzewellen, die Mitteleuropa während ihrer Alpenquerung erfassten.
Mit ihrer Zeit unterbot Woods den bisherigen Frauenrekord der Niederländerin Tessa Caspers, die die Strecke 2025 in 38 Tagen und zwei Stunden absolviert hatte, deutlich. Auch den bisherigen Gesamtrekord des Briten Jake Catterall aus dem Jahr 2024 (35 Tage und 21 Stunden) verbesserte sie um mehr als eine Woche.
Die Via Alpina: Einmal quer durch die Alpen
Die Via Alpina ist eines der bekanntesten Weitwanderprojekte Europas. Das seit 2024 gültige Streckennetz verbindet den nordöstlichen Alpenrand bei Triest mit Monaco am Mittelmeer. Die Route führt durch acht Länder und zahlreiche bedeutende Gebirgsgruppen der Alpen. Insgesamt sind mehr als 117.000 Höhenmeter zu bewältigen. Für Wanderer ist die Strecke normalerweise in zahlreiche Etappen unterteilt und wird häufig über mehrere Monate hinweg begangen.
Wer ist die Ultraläuferin Sophie Woods?
Die 42-jährige Sophie Woods aus Neuseeland zählt zu den stärksten Ultraläuferinnen ihres Landes. Unter ihrem Wettkampfnamen Sophie Grant startet sie regelmäßig bei anspruchsvollen Trail- und Ultralaufveranstaltungen. Mit ihrem neuen Rekord auf der Via Alpina gelang ihr einer der bedeutendsten Ausdauererfolge des Jahres: Erstmals hält eine Frau zugleich den Gesamt- und Frauenrekord auf der Alpen-Durchquerung. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sie die bisherige FKT um mehr als sieben Tage verbesserte.



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