Identität des Toten noch nicht geklärt

Unfall auf 4200 Metern: Bergsteiger stürzt am Nadelhorn tödlich ab

Ein Bergsteiger ist am 23. August 2026 beim Aufstieg von der Lenzspitze zum Nadelhorn am Nadeljoch tödlich verunglückt. Der Alpinist stürzte auf rund 4200 Metern aus bislang ungeklärten Gründen in die Tiefe. Die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.

Ein Bergsteiger stürzte am Nadeljoch in den Tod. Aufnahme vom 23. August 2026.
© Kantonspolizei Wallis

Tödlicher Absturz am Nadeljoch: Identität des Bergsteigers noch nicht geklärt

Kurz vor 10 Uhr befand sich ein Alpinist am 23. August 2026 auf dem Aufstieg von der Lenzspitze zum Nadelhorn. Beim Nadeljoch stürzte er auf einer Höhe von rund 4200 Metern aus bislang ungeklärten Gründen in die Tiefe. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Drittpersonen alarmierten nach dem Unfall umgehend die Rettungskräfte. Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO 144) setzte einen Helikopter der Air Zermatt für den Einsatz ein. 

Vor Ort konnten die Rettungskräfte nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen. Die formelle Identifikation des Verstorbenen ist nach Angaben der Kantonspolizei Wallis noch im Gange. Zur Klärung der Unfallumstände hat die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet.

Tour zur Lenzspitze und zum Nadelhorn

Der Grat zwischen Lenzspitze und Nadelhorn gilt als anspruchsvolle hochalpine Unternehmung. Der türmereiche Grat weist zahlreiche ausgesetzte Passagen auf, die überklettert oder umgangen werden müssen. Die elegante Tour erfordert sicheres und zügiges Klettern im III. und IV. Schwierigkeitsgrad in großer Höhe. Bei Neuschnee können die Verhältnisse heikel sein.