Vom Gasselkogel Richtung Erlakogel
Der Mann aus dem Bezirk Grieskirchen war am Morgen des 30. September mit dem Fahrrad zum Parkplatz beim Kleinen Sonnstein in Traunkirchen gefahren. Von dort fuhr er zum Einstieg des Wanderwegs auf den Erlakogel und stellte sein Fahrrad ab.
Gegen 8:30 Uhr machte er sich zu Fuß auf den Weg. Über eine Forststraße und den markierten Wanderweg stieg er zum Gasselkogel auf. Den Gipfel erreichte er gegen 12:30 Uhr. Nach einer kurzen Pause stieg der 75-Jährige wieder ein Stück ab. Anschließend wollte er durch wegloses, mit Latschen bewachsenes Gelände zum Erlakogel gelangen.
Notruf aus 1450 m Höhe
Im weiteren Verlauf wurde das Gelände zunehmend schwieriger. Der Mann kam schließlich in felsdurchsetztes Steilgelände und konnte nicht mehr weitergehen. Gegen 17 Uhr setzte er einen Notruf ab.
Eine Mannschaft des Bergrettungsdienstes Ebensee begann mit dem Aufstieg. Gleichzeitig wurde ein Polizeihubschrauber aus Salzburg hinzugezogen.
Rettung mit 70 Meter langem Tau
Gegen 18:15 Uhr fanden die Einsatzkräfte den Bergsteiger im Bereich einer Felswand. Er war unverletzt.
Die Crew des Polizeihubschraubers nahm den Mann mit einem 70 Meter langen Tau auf und flog ihn ins Tal. Dort übernahm ihn die Alpinpolizei und brachte ihn zu seinem Pkw. Anschließend trat der 75-Jährige selbstständig die Heimreise an.


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