Unglück im Himalaya

03. Oktober 2010: Walter Nones am Cho Oyu tödlich verunglückt

Südtiroler starb an Himalaja-Achttausender, nachdem er zwei Jahre zuvor dramatisch am Nanga Parbat gerettet worden war.

Walter Nones am Cho Oyu tödlich verunglückt
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2008: Dramatische Rettungsaktion am Nanga Parbat

Im Juli 2008 befand sich Walter Nones gemeinsam mit Simon Kehrer am Nanga Parbat in akuter Lebensgefahr. Damals hatte er mit Expeditionsleiter Karl Unterkircher und Kehrer versucht, den Nanga Parbat über eine noch nie zuvor begangene Route durch die Rakhiotwand zu besteigen. 

2010: Nones am Cho Oyu tödlich verunglückt

<p>Tödlich verunglückt: Walter Nones.</p>

Tödlich verunglückt: Walter Nones.

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Die Expedition zum Cho Oyu (8188 m) mit Giovanni Macaluso und Manuel Nocker war am 06. September 2010 aufgebrochen, um die Südwest-Wand des Cho Oyu über eine extrem anspruchsvolle Route zu besteigen.

Beim Aufstieg blieben Macaluso und Nocker im Hochlager auf 6300 Meter, Nones stieg alleine weiter auf, um die Wand weiter einsehen zu können. Auf 7000 Meter errichtete er sein Biwak und wollte nach einer Nacht wieder zu seinen Gefährten absteigen, um die nächsten Tage zu planen. Vermutlich blähte sich beim Abbau des Zeltes das Zelt auf und zog ihn ins Leere. Tot aufgefunden wurde er am wenig später von seinen Begleitern.

<p>Ein Bild aus glücklichen Zeiten: Walter Nones mit Ehefrau Manuela.</p>

Ein Bild aus glücklichen Zeiten: Walter Nones mit Ehefrau Manuela.

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Bestätigt wurde der Tod des 38-Jährigen durch seine Ehefrau Manuela: "Walter hat einen tödlichen Unfall gehabt. Wir werden ihn nicht mehr umarmen, jedoch weiter erinnern können - als den besonderen Menschen, der er war".

Walter Nones wurde am 05. November 1971 in Cavalese in der Provinz Trient geboren. Er war unter anderem ausgebildeter Bergführer und Skilehrer der Schule für Ski- und Bergführer der Carabinieri "Centro Carabinieri Addestramento Alpino" in Wolkenstein in Gröden in Südtirol. Er hinterließ seine Ehefrau und zwei Kinder.

Text von Holger Rupprecht