2008: Dramatische Rettungsaktion am Nanga Parbat@(zwischenHeadlineTag)>
Im Juli 2008 befand sich Walter Nones gemeinsam mit Simon Kehrer am Nanga Parbat in akuter Lebensgefahr. Damals hatte er mit Expeditionsleiter Karl Unterkircher und Kehrer versucht, den Nanga Parbat über eine noch nie zuvor begangene Route durch die Rakhiotwand zu besteigen.
Unterkircher stürzte in eine Gletscherspalte und starb.Nones und Kehrer saßen daraufhin über mehrere Tage in einer Höhe von über 7000 Metern fest, konnten schließlich aber gerettet werden. Zwei Jahre später kam jedoch auch Nones bei einem Bergunglück ums Leben.
2010: Nones am Cho Oyu tödlich verunglückt@(zwischenHeadlineTag)>
Die Expedition zum Cho Oyu (8188 m) mit Giovanni Macaluso und Manuel Nocker war am 06. September 2010 aufgebrochen, um die Südwest-Wand des Cho Oyu über eine extrem anspruchsvolle Route zu besteigen.
Beim Aufstieg blieben Macaluso und Nocker im Hochlager auf 6300 Meter, Nones stieg alleine weiter auf, um die Wand weiter einsehen zu können. Auf 7000 Meter errichtete er sein Biwak und wollte nach einer Nacht wieder zu seinen Gefährten absteigen, um die nächsten Tage zu planen. Vermutlich blähte sich beim Abbau des Zeltes das Zelt auf und zog ihn ins Leere. Tot aufgefunden wurde er am wenig später von seinen Begleitern.
Bestätigt wurde der Tod des 38-Jährigen durch seine Ehefrau Manuela: "Walter hat einen tödlichen Unfall gehabt. Wir werden ihn nicht mehr umarmen, jedoch weiter erinnern können - als den besonderen Menschen, der er war".
Walter Nones wurde am 05. November 1971 in Cavalese in der Provinz Trient geboren. Er war unter anderem ausgebildeter Bergführer und Skilehrer der Schule für Ski- und Bergführer der Carabinieri "Centro Carabinieri Addestramento Alpino" in Wolkenstein in Gröden in Südtirol. Er hinterließ seine Ehefrau und zwei Kinder.
Meldungen zum Drama am Nanga Parbat 2008:

