Hardshell-Jacken: 10 Regenjacken im Test 2026
Die Hersteller von Hardshell-Jacken stecken in einem Dilemma: Die Imprägnierung der Jacke ist für die Funktion enorm wichtig, die besten Mittel für die Imprägnierung sind aber verboten. Wie schlugen sich vor diesem Hintergrund die zehn Modelle im Test?

- Hardshell-Jacken im Test: Gewicht, Preis, Imprägnierung
- Der ganze Test Hardshells zum Blättern und Herunterladen
- Hardshell Test 2026: Gore-Tex Pro, RET, Dampfdurchlässigkeit
- Atmungsaktive Hardshells: C-Knit, Gore & PTX im Test
- PFC/PFAS-freie Imprägnierungen: Nicht mehr giftig, dafür schlechter
- Produkttest: So haben wir getestet
- Fazit: Testsieger, Preis- und Gewichtstipp
- ALPIN-Tipp: Die richtige Pflege
Hardshell-Jacken im Test: Gewicht, Preis, Imprägnierung @(zwischenHeadlineTag)>
Hardshell-Jacken oder – wie einige ältere Semester sagen werden – Anoraks sind nach wie vor eines der symbolischen Bekleidungsstücke für Alpinisten. Doch wie in vielen anderen Bereichen auch hat es bei den Hardshell-Jacken schon seit geraumer Zeit eine Spezialisierung und Segmentierung gegeben.
Wir haben im vorliegenden Test zehn sehr edle und funktionelle Allround-Jacken der Top-Hersteller getestet. Die Bandbreite dessen, was die Marken für diesen Test eingereicht haben, ist dann am Ende aber trotz enger Vorgaben recht groß. Von der soliden und robusten La Sportiva Supercouloir mit nachgewogenen 570 Gramm bis zur leichten und klein verpackbaren Salewa NXT PTX (230g) ist es ein weiter Weg.
Ähnlich sah es bei den Preisen aus. Für 300 Euro gibt es die Karpos Storm, wer die Patagonia Pluma haben will, muss 700 Euro berappen. Die teureren Jacken haben meist die Gore-Membran "verbaut". Da hat es vor einigen Jahren eine grundlegende Änderung gegeben, die Membran ist komplett neu und besteht jetzt statt aus Teflon aus ePE.
Fazit: Testsieger, Preis- und Gewichtstipp @(zwischenHeadlineTag)>
Wer eine langlebige Allround-Hardshell-Jacke haben möchte, ist mit einem ausgesprochenen Leichtgewicht nicht gut beraten. Die La Sportiva Supercouloir GTX Pro ist zwar eine etwas schwerere Jacke, sie ist aber schön lang geschnitten, hat eine umfangreiche Ausstattung, eine tolle Kapuze – und vor allem eine der besten DWRs. Dafür gibt es den Testsieg.
Die Karpos Storm überzeugt durch eine sehr gute Atmungsaktivität und einen überschaubaren Preis bei gleichzeitig guter Funktionalität. Unser Preistipp. Wer dann doch mehr ein Auge auf das Gewicht legt, der sollte sich die Salewa NXT PTX 3L ansehen. Die Jacke wiegt nur 250 Gramm und ist klein verpackbar - der Gewichtstipp.
ALPIN-Tipp: Die richtige Pflege@(zwischenHeadlineTag)>
Auch wenn man immer wieder etwas anderes hört: Hardshell-Jacken wäscht man lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Schmutze, Fette und Öle können im Extremfall die Membran schädigen, zumindest aber negativ beeinflussen. Zum Waschen nutzen Sie entweder extra Membran-Waschmittel oder aber normales, etwas geringer dosiertes Waschmittel. Bitte benutzen Sie aber auf keinen Fall Weichspüler!
Die Jacke sollte nach dem eigentlich Waschvorgang zweimal gespült werden. Ansonsten empfiehlt sich, immer die in der Jacke angegebene Waschanleitung zu beachten.
Nach den ersten zwei bis drei Wäschen die Jacke in den Trockner geben (ca. 60 Grad). Wer keinen Trockner hat, kann die Jacke auch vorsichtig (!) bei geringer Temperatur bügeln. Durch die Wärme wird die DWR wieder "aufgefrischt".
Spätestens nach der dritten oder vierten Wäsche heißt es aber Nachimprägnieren. Dazu ein Tex-Imprägniermittel (im Optimalfall komplett PFC-frei) verwenden, auf die maschinenfeuchte Jacke aufsprühen und gut trocknen lassen. Danach ca. ab jeder zweiten Wäsche die Jacke neu behandeln. Zumindest aber dann, wenn sich die ersten deutlich nassen Stellen am Außenstoff zeigen.
Hier findet ihr die Hardshell-Jacken der Saison 2025 zum Vergleich:



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