Zwischen den Welten: Skitouren in den Kitzbüheler Alpen
Wer die eher ruhigen Seiten der Skiklassiker der Kitzbüheler Alpen entdecken will, der sollte die Touren als Überschreitung planen. Neben grandiosen Abfahrten begeistern immer wieder die malerischen Almen bei dieser viertägigen Skitourenreise.

- Mühelose Entschleunigung: Skitouren in den stillen Seitentälern der Kitzbüheler Alpen
- Kelchsau: Ein Idyll der Entschleunigung im Kontrast zum modernen Skiliftkarussell
- Vom Lodron zum Steinbergstein: Skitourenabenteuer in den Kitzbüheler Alpen
- Skitour im Kurzen Grund: Von der Schneegrubenspitze zum Gasthaus Steinberg
- Kitzbüheler Alpen: Gasthaus Steinberg und das übersehene Gerstinger Joch
- Die Skidurchquerung Kitzbüheler Alpen auf einen Blick
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Entschleunigung ist ein beliebter Begriff, der gerne mit Skitouren in Verbindung gebracht wird. Manchmal passt das Motto aber auch für ein Skigebiet, wobei die in der Regel mit Hektik und Trubel gleichgestellt werden. Doch es gibt Ausnahmen. Wer etwa in der Kelchsau in den Kitzbüheler Alpen Richtung Feldalphorn startet, der gewinnt bereits beim gemütlichen Bergauf mit der Doppelsesselbahn Abstand vom hektischen Alltag. Und genießt im Anschluss ganz entspannt eine kurzweilige Skitour mit vielen Fotomotiven.
Ein Pflichtstop ist die Trockenbachalm mit ihren dunklen, von der Sonne regelrecht verbrannten Holzbalken, blassgrünen Fensterläden und einer dicken Schneehaube auf dem mit Holzschindeln gedeckten Dach – eine Alm wie aus dem Bilderbuch. Im Sommer ist die Hütte mit Käseverkauf und Ausschank ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Mountainbiker, im Winter dagegen ein stiller Flecken inmitten der sanften Kitzbüheler Skiberge, die trotz ihrer Bekanntheit keineswegs überlaufen sind. Bester Beweis dafür ist der eher stille Anstieg von Kelchsau.

Notfallausrüstung am Mann? „Akute Dachlawinengefahr“ an der Scheibenschlagalm beim Übergang aus der Windau über das Gerstinger Joch nach Aschau, im Hintergrund der Steinbergstein.
Dabei ist das Feldalphorn ein überaus dankbares Skitourenziel. Vor allem, wenn man die Tour ausbaut und weiter zum benachbarten Schwaigberghorn geht. In leichtem Auf und Ab und mit Blick auf die Wildschönauer Tourenziele zwischen Lämpersberg und Großem Beil geht es so über weite Schneeflächen auf den verlockenden Nachbargipfel – und damit zum Start der 1100-Höhenmeter-Abfahrt über skifreundlich geneigte Wiesenhänge, die geradezu typisch sind für die Kitzbüheler Alpen. "Die Anmutung der Kitzbüheler Grasberge im Winter ist sanft, eher einladend als gefährlich", zählt Stefan Astner ein paar Pluspunkte seiner Heimatberge auf, "aber auch die Nähe zu den Dreitausendern ist ein Anziehungspunkt, ich stehe eigentlich vis-à-vis vom Alpenhauptkamm."
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