Spiel und Spaß: Das Meißner Haus über Innsbruck im Porträt
Das Meißner Haus liegt im Bergwald hoch über Innsbruck und doch versteckt ganz weit weg von der Tiroler Bergsteigermetropole. Mit den Jahren entwickelte sich die Hütte zu einem Treffpunkt für Familien mit Kindern, die hier auf eine äußerst charmante Art die Liebe zu den Bergen entdecken.

Spiel und Spaß: Das Meißner Haus
Die Liebe zu den Bergen verdankt Sven Deppe seinen Großeltern. "Mit denen war ich als Kind immer wieder beim Wandern", erinnert er sich, "und nachdem ich das Buch ‚In eisige Höhen‘ von John Krakauer gelesen hatte, war mein weiterer Weg quasi vorgegeben." Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann nutzte er die Chance, an den Tegernsee zu wechseln – und damit den Bergen ganz nah zu sein.
Einerseits ging ein Traum in Erfüllung, andererseits "war das ganz schön frustrierend – da saß ich bei schönstem Wetter im Büro und konnte nur aus dem Fenster schauen", blickt er zurück, "und am Wochenende stehst du in der gleichen Autoschlange wie alle anderen auch." Nach drei Jahren zog er die Reißleine und bewarb sich mit seiner damaligen Freundin auf der Tegernseer Hütte.
Mit Erfolg. Nach drei weiteren Jahren war es genug mit der Hüttenausbildung und Zeit für eine eigene Hütte. Gesucht wurde ein ganzjährig geöffneter Stützpunkt, wobei der nicht über der Waldgrenze liegen sollte. "Wir wollten zwar in die Berge, aber schon noch etwas Vegetation um uns herum", erklärt Sven. "Wir haben uns dann das Meißner Haus angeschaut und schnell gesehen, dass die Hütte perfekt zu uns passt – du bist in einer halben Stunde in Innsbruck und gleichzeitig kriegen wir nichts von der Stadt mit, da uns der Patscherkofel ganz gut abschirmt."

Rund um das Meißner Haus hat Sven im Laufe der Jahre mit viel Fantasie und Herzblut ein Abenteuerland für Groß und Klein geschaffen.
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