Berge im Überfluss: Zwischen Monzonigruppe und Sella
Im Schatten des Rosengartens finden Wanderer, Klettersteiggeher und Kletterer zwischen Monzonigruppe und der Sella ein spannendes Bergrevier – und viele Hütten für die verdiente Einkehr.

- Monzonigruppe: Ein Kletterparadies in wilder Felslandschaft
- Einsamkeit garantiert: Die stille Seite des Val di Fassa
- Sellagruppe: Eine Familie, zwei Hütten
- Konstrastreiche Dolomiten: Karge Steinwüste – grüne Berge
- Stellungen, Unterstände und Stollen: Relikte des Ersten Weltkriegs
- Geschichtsträchtig: Ein Klettersteig, der alten Kriegssteigen folgt
- ALPIN Info und Touren
Monzonigruppe: Ein Kletterparadies in wilder Felslandschaft @(zwischenHeadlineTag)>
Grün ist die bestimmende Farbe, zumindest beim Start eines langen Tourentags im Val San Nicolò. Steil und anstrengend führt der Weg durch den dichten Bergwald mit seinen grünen Fichten und Lärchen, nur hier und da sieht man zwischen den Bäumen das Grau einiger Felswände, deren Größe man von hier unten nicht einmal ansatzweise erahnen kann.
Erst weiter oben, wenn der Wald lichter und die Felsblöcke größer werden, sieht man mehr – und man muss seinen Kopf ganz schön strecken, um die Dimension der imposanten Wände zu erfassen. Auf Höhe des überaus einfach eingerichteten Bivacco Valacia Donato Zeni tritt man endgültig ein in das riesige Amphitheater der Monzonigruppe mit seinen grauen Wänden, Felszinnen und -türmen.
Ein faszinierender Ort, der selbst am frühen Vormittag im Hochsommer noch im kühlen Schatten liegt, ein Kletterparadies mit vielen anspruchsvollen Routen und eine stille Oase hoch über dem gern besuchten Val San Nicolò (auch: Val de Sèn Nicolò). Hier oben ist man gefühlt in einer anderen Welt.
Kein Vergleich zu den Besuchermassen im Val di Fassa, die in den Sommermonaten die Ortschaften zwischen Pozza di Fassa, Campitello di Fassa und Canazei fluten. Dort flanieren die Touristen selbst spät abends noch durch die Straßen, shoppen in den Geschäften, die teilweise bis nach 21 Uhr geöffnet haben, und genießen einen Veneziano in einer der vielen Bars.
Tagsüber pilgern sie zu Hunderten Richtung Gardecchia und weiter an den Fuß der Rosengartenspitze, lassen sich mit dem Bus ins Val Duron chauffieren, um von dort zum zugegeben wirklich einmaligen Antermoiasee zu wandern, oder sie spazieren durch das ebenfalls sehr beliebte Val San Nicolò. Am liebsten zur bewirtschafteten Baita alle Cascate oder noch ein paar Meter weiter zum Wasserfall – um ein instataugliches Foto zu machen.



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